Der Grund ist für Außenstehende vielleicht schwer nachvollziehbar, aber so, und natürlich mit viel Gebet, will der Rabbi etwas gegen die sich anbahnende Dürre tun. Bislang konnten in den letzten Wochen kaum Niederschläge verzeichnet werden, ein trockener Winter, der die Wasserpegel gefährlich sinken lässt.
„In den Tagen von Rabbi Tanhuma wurde im Lande Israel ein Fasten ausgerufen, da keine Niederschläge fielen. Er kam in die Gemeindeversammlung oder Synagoge herein und sagte zu ihnen: Meine Kinder, ihr sollt gnädig zueinander sein und dann wird auch der Allmächtige gnädig mit euch sein. (Bereschit Rabbah Kapitel 33)“, schreibt der Rabbi. Lau zufolge sollen die sephardischen Juden das Gebet „El Chai Yiftach“ am Schabbat während der Öffnung des Thoraschreins rezitieren. Die aschkenasischen Juden sollen den Zusatz „Antworte uns, Schöpfer der Welt“ im Achtzehngebet sagen und nach Abschluss des Gebets den Psalm 130 rezitieren.
Hier eine freie Übersetzung des besonderen Gebetes gegen die Dürre und für den Regen im Land Israel:
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