Drei bewaffnete Drohnen der Hisbollah seien am Mittwochmorgen nach mehreren Abfangversuchen im Norden Israels abgestürzt, teilte die israelische Armee mit.
„Nachdem zwischen 06:26 und 06:46 Uhr in West- und Obergaliläa, in der Bucht von Haifa und im Karmel die Sirenen wegen des Eindringens feindlicher Flugzeuge ausgelöst worden waren, wurden drei Drohnen identifiziert, die vom Libanon aus in israelisches Gebiet eingedrungen waren“, teilte das Militär mit.
„Es wurden Abfangversuche unternommen und Einschläge in der Region Westgaliläa festgestellt. Es wurden keine Verletzten gemeldet“, hieß es weiter.
Nach Angaben des israelischen Nachrichtensenders Channel 12 wurde ein Drohneneinschlag in der Nähe der westgaliläischen Stadt Betzet und ein weiterer in der Nähe von Akko festgestellt.
Etwa 20 Minuten lang heulten die Sirenen in West- und Obergaliläa, in der Bucht von Haifa und im Karmel-Gebiet, als die IDF die Drohnen verfolgte und versuchte, sie abzufangen.
Die Hisbollah hat vom Libanon aus rund 16.000 Raketen, Flugkörper und Drohnen auf Israel abgefeuert, seit sie am 8. Oktober, einen Tag nach dem Massaker der im Gazastreifen ansässigen Terrorgruppe in Südisrael, zur Unterstützung der Hamas in den Krieg eintrat. Mehr als 60.000 Bewohnerinnen und Bewohner Nordisraels sind nach wie vor Binnenflüchtlinge aufgrund der anhaltenden Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Libanon, die erhebliche materielle Schäden verursacht und zahlreiche Tote und Verletzte gefordert haben.
Wie die IDF am Dienstag mitteilte, wurde am Montag bei einem israelischen Luftangriff in der Gegend von Kfar Jouz im Südlibanon der Chef der Mittelstreckenraketen-Abteilung der Hisbollah getötet.
Nach Angaben der IDF war Ali Tawfiq Dweiq für den Abschuss von mehr als 300 Raketen auf Israel verantwortlich, darunter auch auf Haifa und das Zentrum Israels, seit er im September das Kommando über die Raketenstation übernommen hatte.
(JNS)




