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Die wahre Bedeutung von „Pro-palästinensisch“

Die wirklichen „pro-palästinensischen“ Befürworter sind diejenigen, die ein gutes Leben für die Palästinenser wollen, und nicht diejenigen, die Palästinenser ermutigen, sich Terroristengruppen anzuschließen.

Palästinenser. Die Befürworter der palästinensischen Sache glauben, dass sie den palästinensischen Arabern helfen, wenn sie Hass auf Israel verbreiten. Das Gegenteil ist der Fall. Foto: Hadas Parush/Flash90
Die Befürworter der palästinensischen Sache glauben, dass sie den palästinensischen Arabern helfen, wenn sie Hass auf Israel verbreiten. Das Gegenteil ist der Fall. Foto: Hadas Parush/Flash90

(JNS) Eine israelfeindliche Gruppe namens Palästinensisches Solidaritätsforum (PSF) hat am 20. März Vertreter der vom Iran unterstützten palästinensischen Terrorgruppen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad eingeladen, bei einer Veranstaltung an der Universität Kapstadt in Südafrika zu sprechen.

Die beiden Terrorführer, Khaled Qaddoumi von der Hamas und Nasser Abu Sharif vom PIJ, sprachen im Rahmen der jährlichen „Israel Apartheid Week“, einer einseitigen Propaganda-Veranstaltung zur Verurteilung Israels, die jedes Jahr an etlichen Universitäten in den Vereinigten Staaten und Europa stattfindet.

Die Einladung von Hamas- und PIJ-Funktionären zur Teilnahme an solchen Veranstaltungen zeigt, dass das wahre Ziel der so genannten pro-palästinensischen Gruppen nicht darin besteht, den Palästinensern zu helfen, sondern Hass und Verleumdung gegen die einzige Demokratie im Nahen Osten zu schüren und zu verbreiten: Israel.

Diese öffentlich zur Schau gestellte Unterstützung für Terrorgruppen dient nicht den Interessen der Palästinenser. Stattdessen sendet sie den Palästinensern die Botschaft, dass die Studenten und Professoren an den Universitäten in aller Welt den Terrorismus als Mittel zur Tötung von Juden und zur Zerstörung Israels unterstützen.

Die Teilnahme der Terroristenführer an der „Israel Apartheid Week“ zeigt, dass die wirkliche Absicht der israelfeindlichen Gruppen auf dem Campus nicht darin besteht, Israel zu kritisieren, sondern es zu vernichten.

Hamas und PIJ, die zur Zerstörung Israels aufrufen und eine Zwei-Staaten-Lösung ablehnen, werden von den Vereinigten Staaten, Kanada, der Europäischen Union, Israel, Japan, Australien, Neuseeland und Großbritannien als terroristische Organisationen eingestuft. Die beiden Gruppen haben Tausende von Terroranschlägen gegen Israel verübt, darunter Selbstmordattentate, Schießerei-Attacken, Messerstechereien und Amokläufe. Sie sind auch für den Abschuss tausender Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel in den letzten zwei Jahrzehnten verantwortlich.

Es ist eine Ironie des Schicksals, dass diejenigen, die sich als „pro-palästinensisch“ bezeichnen, Vertreter radikaler islamistischer Gruppen dazu einladen, Hass gegen Israel zu schüren, während die Palästinenser, die im Gazastreifen unter der Herrschaft von Hamas und PIJ leben, unter Unterdrückung und Repression leiden.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben die beiden palästinensischen Terrorgruppen die Bewohner des Gazastreifens in mehrere Runden von Kämpfen mit Israel verwickelt, meist nachdem sie Raketen auf israelische Städte und Gemeinden abgefeuert hatten. Die Kriege haben Tausende von Palästinensern das Leben gekostet und den zwei Millionen Palästinensern, die im Gazastreifen leben, großen Schaden zugefügt.

Noch beunruhigender ist, dass die Studenten der südafrikanischen Universität ihre Unterstützung für den „Widerstand“ von Hamas und PIJ gegen Israel nicht verheimlicht haben. Der Begriff „Widerstand“ ist ein Euphemismus für Terroranschläge gegen Israelis. Die „pro-palästinensischen“ Studenten hielten sogar eine „Mahnwache“ auf dem Campus zur Unterstützung der „Märtyrer, die ihr Leben für die Befreiung Palästinas geopfert haben“. Der Begriff „Märtyrer“ bezieht sich dabei auf die Terroristen, die bei Anschlägen gegen Israel oder bei bewaffneten Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften getötet wurden.

Während der „Mahnwache“ präsentierten die Studenten Fahnen und Banner der Hamas und der Hisbollah, der vom Iran unterstützten Terrorgruppe im Libanon, sowie Fotos von Qassem Soleimani, dem Kommandeur des iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarden, der 2020 von den Vereinigten Staaten im Irak ermordet wurde.

Wenn es den „pro-palästinensischen“ Gruppen wirklich um die Palästinenser ginge, würden sie sich gegen die Unterdrückungsmaßnahmen und Menschenrechtsverletzungen der Hamas im Gazastreifen aussprechen.

Am 22. März verhafteten Hamas-Sicherheitsbeamte unter Schlägen den palästinensischen Journalisten Hani Abu Rizek. Nach Angaben aus dem Gazastreifen wurde Abu Rizek verhaftet, nachdem er darüber berichtet hatte, dass sich Palästinenser über die von der Hamas-Regierung erhobenen hohen Steuern beschwerten.

Indem sie die Hamas unterstützen und die Notlage von Palästinensern wie Abu Rizek ignorieren, sagen die Studenten, die die so genannte „Israel-Apartheid-Woche“ begehen, eigentlich, dass sie das harte Vorgehen der Terrorgruppe gegen Journalisten unterstützen.

Die Verherrlichung eines Massenmörders wie Soleimani ist kein Ausdruck der Solidarität mit den Palästinensern. Tatsächlich haben viele Palästinenser den getöteten iranischen Militärkommandeur als einen Mörder angeprangert, der für Gräueltaten gegen viele Muslime, darunter Iraker, Syrer und Palästinenser, verantwortlich ist. Als die Hamas im Gazastreifen Plakate mit Soleimanis Fotos aufhängte, rissen Palästinenser diese aus Protest gegen seine Verbrechen ab.

Die „pro-palästinensischen“ Campus-Aktivisten wissen wahrscheinlich nicht, dass die Palästinenser im Gazastreifen feierten und Süßigkeiten verteilten, als sie von der Ermordung Soleimanis erfuhren. Der palästinensische Kolumnist Ibrahim Hamami kommentierte dies in einem Tweet:

„Jeder, der Qassem Soleimani lobt, macht sich mitschuldig an seinen Verbrechen. Ich betrachte jede diesbezügliche Äußerung als politische Dummheit und als Verrat am Blut der Muslime, das von diesem Verbrecher vergossen wurde.“

Es ist schwer zu erkennen, wie die Unterstützung eines Massenmörders wie Soleimani und der iranischen Stellvertreter-Terrorgruppen – Hamas, PIJ und Hisbollah – den Palästinensern etwas Gutes bringen soll. Im Gegenteil, diejenigen, die diese Terroristen unterstützen, erweisen den Palästinensern einen Bärendienst, insbesondere denjenigen, die weiterhin unter der Herrschaft von Hamas und PIJ im Gazastreifen leiden.

Anstatt Schulen und Krankenhäuser für ihr Volk zu bauen, investieren Hamas und PIJ Millionen von Dollar in den Schmuggel und die Herstellung von Waffen und das Anlegen von Tunneln, die dazu dienen sollen, Israel zu infiltrieren und Juden zu töten. Anstatt die Lebensbedingungen ihres Volkes zu verbessern, erheben die Führer von Hamas und PIJ neue Steuern von den Palästinensern, während sie in Katar, im Libanon und in anderen Ländern ein komfortables Leben führen. Anstatt ihrem Volk Demokratie und Meinungsfreiheit zu bringen, verhaften die Terrorgruppen Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und politische Gegner und schüchtern sie ein.

All diese Verstöße sind den so genannten „pro-palästinensischen“ Studenten an den Universitäten natürlich egal. Haben diese Studenten jemals die Hamas dafür angeprangert, dass sie die öffentlichen Freiheiten unterdrückt und ihrem Volk ein gutes Leben vorenthält? Nein. Werden diese Studenten jemals die palästinensische Führung für die finanzielle Korruption und die Verfolgung politischer Gegner und Kritiker anprangern? Nein.

Die „pro-palästinensischen“ Einzelpersonen und Gruppen könnten auch begreifen, dass sie mit ihrer Parteinahme für die Hamas und den PIJ demselben Volk – den Palästinensern -, das sie zu unterstützen vorgeben, nicht helfen, sondern schaden.

Die Hamas beispielsweise ist schon seit langem bekannt dafür, dass sie Journalisten verfolgt, die es wagen, ihre Korruption aufzudecken. Dazu gehören Abu Rizek, der letzte Woche von der Hamas verhaftet wurde, und Saeed Ahmad im November 2022, weil dieser die angebliche Verwicklung der Terrorgruppe in den Schmuggel von Palästinensern aus dem Gazastreifen nach Europa aufgedeckt hatte. Saeed Ahmad war auch schon ein Jahr zuvor ohne Begründung inhaftiert worden.

Neben Journalisten, die regelmäßig ins Visier der Hamas geraten, werden auch Akademiker von der Terrorgruppe verhaftet. Salem al-Sabah beispielsweise, Leiter der Universität von Palästina im Gazastreifen, wurde letztes Jahr von der Hamas verhaftet – ohne Haftbefehl, was Nutzer sozialer Medien dazu veranlasste, den Vorfall als „Entführung“ zu bezeichnen. Sein angebliches Verbrechen bestand darin, dass er „der Hamas nahestehende Personen entlarvt und sie der Geldwäsche und Korruption beschuldigt“ hatte.

Das Schweigen der „pro-palästinensischen“ Studenten zu diesen Verhaftungen schadet den Palästinensern: Es erlaubt der Hamas, ihre Brutalität fortzusetzen, ohne sich um negative Reaktionen der internationalen Gemeinschaft sorgen zu müssen.

Die „pro-palästinensischen“ Campus-Aktivisten haben wieder einmal bewiesen, dass alles, was sie zu bieten haben, Hass auf Israel ist. Die wirklichen „pro-palästinensischen“ Befürworter sind diejenigen, die sich ein gutes Leben für die Palästinenser wünschen, und nicht diejenigen, die sie ermutigen, Terrorgruppen zu unterstützen.

Anstatt auf einem Campus zu sitzen und sich mit Hamas und PIJ zu verbünden, sollten die „pro-palästinensischen“ Aktivisten beispielsweise Kampagnen durchführen, um Demokratie und Redefreiheit für die Palästinenser zu fordern, die unter der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland und der Hamas im Gazastreifen leben.

Diese Aktivisten sollten sich für die Rechte von Frauen und Schwulen im von der Hamas regierten Gazastreifen einsetzen. Auf diese Weise kann man ein echter „pro-palästinensischer“ Aktivist sein. Pro-palästinensisch“ zu sein, bedeutet nicht unbedingt, dass man anti-israelisch sein muss.

Anstatt zu Boykott und Sanktionen gegen Israel aufzurufen, sollten die „pro-palästinensischen“ Studenten Israelis und Palästinenser auf ihren Campus einladen, um Brücken zwischen den beiden Völkern zu bauen, statt sie zu zerstören. Wenn diese Studenten wollen, dass die Palästinenser Israel boykottieren, sollten sie den Palästinensern Jobs und Gehälter anbieten, nicht noch mehr Hassbotschaften.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Die wahre Bedeutung von „Pro-palästinensisch“”

  1. jotfried sagt:

    Die „pro-Palästinenser“ sind die, die ihrer Ahnenreihe zugestehen, vom „Stammvater“ Abraham ebenso abzustammen „wie die Kinder ISRAELS. Bei gewerblichen Berufs-Gläubigen scheint völlig „unter den Teppich gekehrt zu sein“, was in Genesis 25 steht. Nämlich A. zeugte mit Ketura noch 6 weitere Söhne.

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