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MitgliederDie neue Geografie jüdischer Angst in Europa

Eine liberale Gesellschaft, die Freiheit gewährt, Minderheiten jedoch nicht vor Gewalt schützen kann, zwingt zu einer Entscheidung zwischen Idealen und Überleben.

Europa
Demonstranten tragen palästinensische Flaggen, als sie sich am 2. Dezember 2023 in Paris zu einer Solidaritätskundgebung für das palästinensische Volk versammeln. Foto: EPA/YOAN VALAT

(JNS) Seit den von der Hamas angeführten Terroranschlägen im Süden Israels am 7. Oktober 2023 hat sich die Geografie jüdischer Angst in Europa auf unangenehme Weise verschoben.

In ganz Westeuropa ist lauter und teils gewalttätiger Antisemitismus stark angestiegen. Synagogen benötigen massive Sicherheitsvorkehrungen; jüdische Schulen arbeiten unter dauerhaftem Schutz; viele Juden berichten, dass sie öffentliche Zeichen ihrer Identität vermeiden. In Frankreich, Deutschland, Belgien und dem Vereinigten Königreich gehören Angriffe, Drohungen und Einschüchterungen zum Alltag. Das Gefühl der Verwundbarkeit ist längst kein Randphänomen mehr. Es ist weit verbreitet und tief empfunden.

Gleichzeitig schildern Juden in Ost- und Mitteleuropa häufig eine andere Erfahrung. In Ländern wie Polen, Ungarn und Tschechien berichten jüdische Gemeinden von geringeren Ausmaßen gewalttätigen Antisemitismus und einem stärkeren Gefühl persönlicher Sicherheit. Man besucht Gottesdienste und Veranstaltungen ohne Polizeikordons. Jüdische Symbole werden in der Öffentlichkeit nicht verborgen. Der Kontrast zu Westeuropa ist kaum zu übersehen.

Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass...

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Die neue Geografie jüdischer Angst in Europa”

  1. j-glaesser sagt:

    Tschechien war und ist seit 1918 (außer in kommunistischen Zeiten) eine liberale Demokratie.
    Der Kommentar über einen östlichen Polizeikontrollstaat ist falsch!

  2. Andrew Manner sagt:

    Sehr guter Artikel!
    Unsere „Freie Demokratie“ mit vielen Annehmlichkeiten wird von verschiedensten antidemokratischen Kräften von rechts, links und islamistischen Gruppen angegriffen und ausgehöhlt.
    Unsere Demokratie ist nicht wehrhaft genug. Es gibt zu viele Sonntagsreden von der Politik!

    Also liegt die Lösung in weniger „Freiheit“ um die Demokratie zu verteidigen!

    Zitat:“
    Die deutlich strengere Kontrolle über die öffentliche Ordnung aus. Proteste sind begrenzt, die Polizeiarbeit ist robust. Extremistische Bewegungen – ob islamistisch oder extrem links – sind marginal oder werden eng überwacht.“…
    Es geht leider nicht mehr anders – Wir benötigen mehr Polizei und Überwachung im öff. Raum –
    Das zeigt auch der feige Angriff auf den Zugbegleiter letzte Woche !

    Außerdem werden alle möglichen Demos von Palis unterwandert – Am WE waren viel Pali-Flaggen in Mailand zu sehen – eine Demo gegen die ICE und die Winterspiele!

    Es reicht langsam – Wer demonstriert denn gegen die Lügen der Palästinenser und Muslime???

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