Bei der Weltmeisterschaft in Katar schien es fast so, als sei die Palästinenserfrage bei den arabischen Nationen Tagesthema: Palästinenserflaggen wohin das Auge blickte, dazu Banner mit „Freiheit für Palästina“ Sprüchen. Doch als das Fußballevent vorbei war, war auch die palästinensische Sache vergessen.
Dann schlug eine Nachricht aus Pakistan ein wie eine Bombe. Am Flughafen von Karatschi war eine umfangreiche Lieferung von Spirituosen beschlagnahmt worden. In muslimischen Ländern ist Alkoholgenuss verboten. Es stellte sich heraus, dass die palästinensische Botschaft vor Ort in den Schmuggel verwickelt war. Das war ein schwerer Schlag für das Ansehen der Palästinenser in der arabischen Welt.
Aber es war auch nicht das erste Mal, dass eine palästinensische Botschaft für einen Skandal sorgt. Im vergangenen Jahr wurde „Palästina“-Botschafter Muhammad Amro in Nicaragua des Landes verwiesen und zur persona non grata erklärt. Er hatte einen Botschaftsangestellten brutal geschlagen. Der objektive arabische Blickwinkel
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