Und doch tun es einige, zum Beispiel der libanesische Journalist Karam Al-Hilu. In einem ausführlichen Artikel in der arabischen Zeitung Al-Hayat zählte er arabische Niederlagen im Vergleich zu Erfolgen Israels auf. Was er schreibt, erinnert an das, was einmal Golda Meir sagte: „Frieden wird es dann geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.“
Al-Hilu beklagt, dass es den arabischen Völkern in den hundert Jahren seit der Balfour-Deklaration nicht gelungen sei, einen Staat des Wissens und der Gerechtigkeit mit wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Macht zu etablieren, um dem Zionismus gegenzuhalten. In den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik sei Israel so kraftvoll, wie die arabischen Länder schwach seien. „Wir haben hundert Jahre vergeudet und gegenüber Israel nichts erreicht.“
Dieselbe Sprache sprechen diverse UN-Berichte, zum Beispiel von 2014 über das Bildungswesen in der arabischen Welt. Die 500...
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