Und doch tun es einige, zum Beispiel der libanesische Journalist Karam Al-Hilu. In einem ausführlichen Artikel in der arabischen Zeitung Al-Hayat zählte er arabische Niederlagen im Vergleich zu Erfolgen Israels auf. Was er schreibt, erinnert an das, was einmal Golda Meir sagte: „Frieden wird es dann geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.“
Al-Hilu beklagt, dass es den arabischen Völkern in den hundert Jahren seit der Balfour-Deklaration nicht gelungen sei, einen Staat des Wissens und der Gerechtigkeit mit wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Macht zu etablieren, um dem Zionismus gegenzuhalten. In den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik sei Israel so kraftvoll, wie die arabischen Länder schwach seien. „Wir haben hundert Jahre vergeudet und gegenüber Israel nichts erreicht.“
Dieselbe Sprache sprechen diverse UN-Berichte, zum Beispiel von 2014 über das Bildungswesen in der arabischen Welt. Die 500 arabischen Universitäten mit 220.000 Dozenten und neun Millionen Studenten leiden unter gravierender Knappheit der Mittel. In Ägypten, wo das kulturelle Erwachen noch am stärksten ist, wurden nur 0,43 Prozent des Bruttoinlandsproduktes der wissenschaftlichen Forschung zugewiesen. In...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




