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Der Erzbischof und seine Verletzung

Den Augapfel Gottes zu berühren, ist ein Risiko, das es nicht wert ist, eingegangen zu werden.

Welby
Der Erzbischof von Canterbury Justin Welby im Jahr 2017 an der Klagemauer. Er betete zwar dort, hatte aber zu viel Angst, die Palästinenser zu verärgern, weswegen er die jüdische Souveränität über die Stadt Jerusalem nicht bekräftigte. Foto: Yonathan Sindel/Flash90

Kirchliche Würdenträger auf der ganzen Welt sowie nationale Staatsoberhäupter sollten möglichst eine Lehre aus dem unrühmlichen Sturz des Erzbischofs von Canterbury, Justin Welby, ziehen. Denn er hat den Augapfel Gottes berührt und nicht nur sich selbst, sondern auch die von ihm geleitete weltweite Institution, schwer verletzt.

Obwohl seine angebliche Vertuschung eines schweren Missbrauchsskandals der letzte Tropfen war, der ihn sein Amt kostete, ist man in Großbritannien allgemein der Ansicht, dass seine Haltung zu Israel, insbesondere im Zusammenhang mit einer Erklärung, die er im August dieses Jahres abgegeben hat, das Urteil Gottes auf sich gezogen haben.

Er hatte die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen praktisch dazu aufgefordert, sich dem Aufruf des Internationalen Gerichtshofs anzuschließen und Israel zum Rückzug aus Judäa, Samaria und Ostjerusalem, dem Herzen seines Territoriums, aufzufordern.

So sagte er: „Israels Anwesenheit in den besetzten palästinensischen Gebieten ist rechtswidrig und muss so schnell wie möglich beendet werden“, und fügte hinzu: „Ich bete, dass alle UN-Mitgliedsstaaten positiv auf dieses Gutachten (des IStGH) reagieren.“

Und doch wurde dieses ganze Land nicht nur den Juden in der Heiligen Schrift versprochen, sondern auch durch das Völkerrecht (das 1920 in San Remo vereinbart wurde), trotz ständiger Lügenbehauptungen, die das Gegenteil behaupten.

Nicht umsonst warnte der Prophet Sacharja einst: „Wenn alle Nationen der Erde sich gegen sie (Israel) versammeln, werde ich (der Herr) Jerusalem zu einem unbeweglichen Felsen machen … Alle, die versuchen, ihn zu bewegen, werden sich verletzen.“ (Sach 12:3)

In den letzten zehn Jahren hat Erzbischof Welby es geschafft, viele Kontroversen zu überstehen. Er hat sogar einen Kompromiss in der Frage der gleichgeschlechtlichen Ehe geschlossen, ohne seinen Posten zu verlieren. Aber Gott aufzufordern, sein 4.000 Jahre altes Versprechen an Abraham rückgängig zu machen, ging einen Schritt zu weit.

Wie Christians United for Israel (CUFI) es ausdrückte, kann die Kirche nicht in die Beschreibung von Jeschua als Salz und Licht passen, wenn sie nicht von der Welt zu unterscheiden ist. Und Welbys Forderung, Israel aus den umstrittenen Gebieten zu entfernen, um Platz für eine „Zweistaatenlösung“ zu schaffen, spiegelte lediglich die Sichtweise der Welt wider.

CUFI erklärte, der Erzbischof fordere die Welt nicht nur auf, sich gegen Israel zu wenden, sondern er bete sogar dafür, dass dies geschieht!

„Denken Sie einen Moment mal darüber nach. Welby hat den Gott Israels, der Abraham, Isaak und Jakob ein Versprechen (des Landes) gegeben hatte, gebeten, die Welt gegen Israel und die Juden aufzubringen. Was könnte einen Erzbischof dazu bringen, die Kühnheit zu besitzen, von Gott zu verlangen, dass er sein ewiges Versprechen aufhebt …?“

Derselbe Sacharja, der weiter oben erwähnt wurde, sagte zu Israel über diejenigen, die es plündern würden: „wer euch antastet, der tastet den Augapfel seines (Gottes) Auges an“ und er würde sicherlich seine Hand gegen sie erheben. (Sacharja 2:8f)

Der Prophet Joel, der die große Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten voraussah, sprach (nur wenige Verse später) auch vom Gericht über die Nationen, die sein Volk zerstreut und sein Land aufgeteilt hatten (Joel 3:2). Tatsächlich werden Nationen, die sich weigern, Israel zu unterstützen, untergehen (Jesaja 60:12).

Präsidenten und Geistliche Oberhäupter müssen diese Warnungen ernst nehmen.

Nach der Tradition, so wie ich sie verstehe, stellt der Tempel (an dessen Stelle heute der Felsendom steht) den Grundstein der Welt dar, wo der Mensch ursprünglich erschaffen wurde. Und wir wissen (aus der Bibel), dass dort auch alles enden wird, wenn die Zeitalter vollendet sind und Christus in Herrlichkeit auf den Ölberg östlich von Jerusalem zurückkehrt, genau wie er es angekündigt hat.

Kein Wunder, dass dies das am heißesten umkämpfte Stück Land der Welt ist! Hände weg! Es ist Gottes Land, und er hat es seinen Auserwählten gegeben.

 

 


Charles Gardner ist Autor von Israel the Chosen, erhältlich bei Amazon; Peace in Jerusalem, erhältlich bei olivepresspublisher.com; To the Jew First, A Nation Reborn und King of the Jews, alle erhältlich bei Christian Publications International.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Der Erzbischof und seine Verletzung”

  1. Ulrich Hildebrandt sagt:

    Ja, es ist offenbar die Zeit, in der die Positionen aus ihrer Verdeckung hervortreten und sich klar äußern – gerade auch die bösen, ungeschminkt und unverschämt. Israel, wir staunen, dass ihr bei all diesen Lügen gegen euch noch so gut dasteht und noch nicht zusammengebrochen seid! Seid gesegnet vom Herrn aller Herren, haltet durch, es darf euch nicht verwundern, was geschieht, es muss sicher so kommen. „Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. Dann aber spricht er zu ihnen im Zorn, in seinem Grimm wird er sie erschrecken: Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken. Ich selber habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg.“

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