Vor ein paar Tagen luden uns gute Freunde ein, mit ihnen ins Kino zu gehen. Ich sah mir den Trailer an. Nach nicht einmal einer Minute bat ich Aviel, ihn auszuschalten. Ich konnte einfach nicht weiter zusehen. In diesem Moment wurde mir bewusst, wie sehr ich mich verändert habe. Seit dem 7. Oktober und seit der Krieg zu einem untrennbaren Teil unseres Lebens geworden ist, ist etwas in mir zerbrochen. Gewalt ist für mich keine Filmszene mehr. Sie hat Gesichter bekommen, Namen, Familien und Beerdigungen. Sie ist keine Geschichte mehr, sie ist Wirklichkeit.
Es gibt Dinge, die das Leben nicht mehr als Unterhaltung erscheinen lassen. Dann wurde mir etwas klar, worüber ich nie zuvor nachgedacht hatte. Fast alle Filme, die uns diese Freunde im Laufe der Jahre empfohlen hatten, waren besonders harte Filme: koreanisches Kino, japanisches Kino, Kubrick, Werke, die als Höhepunkte der Filmkunst gelten, mit Preisen ausgezeichnet und von Kritikern gefeiert werden, zugleich aber von schonungsloser, oft lang anhaltender und kaum erträglicher Gewalt geprägt sind. Plötzlich fragte ich mich: Ist das nur ein persönlicher Filmgeschmack? Oder...
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Liebe Frau Anat,
Ihre Worte treffen mitten ins Herz!
Sie sind eine sehr kluge Frau mit tief gehenden Gedanken.
Ich freue mich immer, wenn jeweils am Freitag Ihre Gedanken zum Shabbat hier veröffentlicht werden.
Dieser hässliche 7. Oktober jährt sich nun bald zum 3. Mal und der Hass auf Israel und somit „die Juden“ wächst rasant ins Unbeschreibliche, in gleichem Ausmaß wächst scheinbar die „ Liebe“ zu den Mördern und Schlächtern der Hamas und ihrer Helfershelfer.
Das ist dämonisch.
Danke an Sie, Ihren Mann Aviel und das Team von IH, dass es diese Seite und die gedruckte Zeitschrift gibt!
Herzliche Grüße aus Österreich nach Jerusalem 💛
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