MitgliederDas Hula-Tal: Von verfluchtem Wasser zu Segensströmen

Es war ein schier unmögliches Unterfangen, ein Meisterwerk der Technik, das 1951 begann und sieben Jahre brauchen sollte: Das Entwässerungsprojekt der malariaverseuchten Sümpfe im Hula-Tal.

von Tsvi Sadan |
Foto: Nati Shohat/Flash90

Das Hula-Tal liegt nördlich des Sees Genezareth und schloss einst den 14 Quadratkilometer großen Hula-See sowie 47 Quadratkilometer Sumpfgebiet ein. Beide verschwanden durch die Entwässerung, es entstanden 14.827 Morgen Ackerland.

Mit dem Projekt betraut wurde der damals 61-Jährige Elhanan Berechyahu. Er stammte aus Litauen und war 1914 nach Israel gekommen. Nach dem Ersten Weltkrieg studierte er am Massachusetts-Institut für Technik Hydrologie und kehrte dann 1925 nach Israel zurück. Ein Jahr später wurde er Chefingenieur des Jüdischen Nationalfonds. Ganz Zionist, beschrieb Berechyahu das Projekt als Erfüllung von Hesekiel 47. Für andere war es nur ein technischer Versuch, unbewohnbare Wildnis in fruchtbares Land zu verwandeln.

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