Wassernot!

Wenn der Pegel des Sees Genezareth zu weit sinkt, leidet Israel unter Wassermangel. Dem Land steht ein trockener Winter bevor. Nun haben nicht nur Rabbiner und Priester, sondern sogar Scheichs in den letzten Wochen zum Gebet um Regen aufgerufen.

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Wenn der Pegel des Sees Genezareth zu weit sinkt, leidet Israel unter Wassermangel. Dem Land steht ein trockener Winter bevor. Nun haben nicht nur Rabbiner und Priester, sondern sogar Scheichs in den letzten Wochen zum Gebet um Regen aufgerufen.

In Israel wurde im Dezember in den nördlichen Flüssen der schwächste Wasserdurchfluss gemessen. Es sind die Flussläufe, die normalerweise in diesen Monaten den See Genezareth auffüllen. Es gab nur 2,6 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Das ist weniger als die Hälfte des Bedarfs von 6,6 Kubikmeter pro Sekunde. Und damit nicht genug, denn etliche Quellen in Galiläa, besonders in der Gegend von Tel Dan an der libanesischen Grenze, sind trocken, was bisher noch nie vorgekommen ist. Im November und Dezember waren die Niederschläge minimal, sie betrugen weniger als 70 Prozent des Monatsdurchschnitts. Der aktuelle Pegel des 166 Quadratkilometer großen Sees Genezareth steht knapp sechs Meter unter dem Normpegel von 208,8 Meter unter dem Meeresspiegel. Der Wasserstand des wichtigsten Trinkwasserreservoires Israels war nur 2009 noch niedriger, nämlich um weitere 14 Zentimeter. Aus diesem Grund sind die Bedenken sehr berechtigt. Man entnimmt dem See Genezareth nur noch so wenig Wasser wie möglich. Kompensation geschieht durch aufbereitetes Abwasser sowie Wasser aus den Meerwasserentsalzungsanlagen in den Küstengebieten und in Eilat…

Den vollständigen Artikel finden Sie in der kommenden Februar-Ausgabe von Israel Heute!

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Bild: Gebet für den Regen an der Klagemauer (Foto: Flash90)

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