MitgliederVorsicht Wassernot!

Wenn der Pegel des Sees Genezareth zu weit sinkt, leidet Israel unter Wassermangel.

von Aviel Schneider | | Themen: Wasser
Foto: Doron Horowitz/Flash90

Wenn der Pegel des Sees Genezareth zu weit sinkt, leidet Israel unter Wassermangel. Dem Land steht ein trockener Winter bevor. Dezember 2017: Durchschnittstemperatur 25 Grad plus 2 Regentage. Nun haben nicht nur Rabbiner und Priester, sondern sogar Scheichs in den letzten Wochen zum Gebet um Regen aufgerufen.

In Israel wurde im Dezember in den nördlichen Flüssen der schwächste Wasserdurchfluss gemessen. Es sind die Flussläufe, die normalerweise in diesen Monaten den See Genezareth auffüllen. Es gab nur 2,6 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Das ist weniger als die Hälfte des Bedarfs von 6,6 Kubikmeter pro Sekunde. Und damit nicht genug, denn etliche Quellen in Galiläa, besonders in der Gegend von Tel Dan an der libanesischen Grenze, sind trocken, was bisher noch nie vorgekommen ist. Im November und Dezember waren die Niederschläge minimal, sie betrugen weniger als 70 Prozent des Monatsdurchschnitts. Der aktuelle Pegel des 166 Quadratkilometer großen See Genezareths steht knapp sechs Meter unter dem Normpegel von 208,8 Metern unter dem Meeresspiegel. Der Wasserstand des wichtigsten Trinkwasserreservoires Israels war nur 2009 noch niedriger, nämlich um weitere 14 Zentimeter. Aus diesem Grund sind die Bedenken sehr...

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