Jeremy Corbyn, der als linksaußen gilt, war jahrelang eine Randfigur im britischen Unterhaus, bis er 2015 zum Vorsitzenden der Labour Partei gewählt wurde. Kurz bevor der 69-Jährige in sein derzeitiges politisches Amt gewählt wurde, erschien ein Artikel im Jewish Chronicle, der ältesten jüdischen Zeitung in Großbritannien. Sieben Fragen wurden ihm gestellt, die seine Verbindungen zu verschiedenen antisemitischen und antizionistischen Gruppen betreffen – ein Startschuss zu einer ganzen Reihe weiterer Enthüllungen und Kontroversen über seine politischen Ansichten, seine Gesprächspartner und seine politischen Verbündeten, insbesondere im Nahen Osten.
Im Zentrum der Kritik steht sein Verhältnis zu Personen und Organisationen, die sich als Feinde Israels verstehen. Hierzu zählen insbesondere Hamas und Hisbollah, beide von ihm als „Freunde“ bezeichnet. Kürzlich wurden Details einer Reise bekannt, die ihn 2010 durch Israel und das Westjordanland führte. Die zahlreichen Treffen mit antiisraelischen Gruppen hatte er nie angegeben. Er habe vorgehabt, Lösungsvorschläge für den Nahostkonflikt zu diskutieren, heißt es jetzt, allerdings ohne auch nur einen Juden kontaktiert zu haben. Am befremdlichsten ist wohl ein Foto, auf dem er in Tunesien bei...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




