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MitgliederBrüssels moralischer Kurzschluss: Gewalt von Juden gilt sofort als Terror

Die EU setzt jüdische Siedler in Judäa und Samaria auf eine Stufe mit Hamas-Terroristen – ein Kommentar zur moralischen Schieflage Europas.

Eine zerrissene israelische Flagge weht bei Sonnenuntergang in der Siedlung Chavat Gilad. Foto: Nati Shohat, Flash90
Eine zerrissene israelische Flagge weht bei Sonnenuntergang in der Siedlung Chavat Gilad. Foto: Nati Shohat, Flash90

Brüssel hat eine Grenze überschritten. Mit den neuen EU-Sanktionen gegen jüdische Siedler in Judäa und Samaria sendet Europa nicht nur eine politische Botschaft an Israel, sondern offenbart auch seine tiefere Haltung zum jüdischen Leben im biblischen Kernland. Besonders empörend wirkt in Jerusalem die moralische Gleichsetzung jüdischer Siedler mit Hamas-Terroristen. Für viele Israelis ist das kein diplomatischer Ausrutscher mehr, sondern Teil eines schleichenden politischen Kurswechsels Europas gegen die israelische Präsenz jenseits der Grünen Linie, in Judäa und Samaria.

In Jerusalem herrscht Wut über die jüngste Entscheidung der EU-Außenminister in Brüssel. Gleichzeitig betonen israelische Diplomaten jedoch, dass es gelungen sei, eine deutlich weitreichendere französisch-schwedische Initiative zu stoppen, höhere Strafzölle auf Produkte aus dem biblischen Kernland Judäa und Samaria. Die Europäische Union beschloss neue Sanktionen gegen einzelne Organisationen und Personen aus der israelischen Siedlungsbewegung in Judäa und Samaria. Nach israelischen Angaben konnte jedoch verhindert werden, dass daraus ein umfassender wirtschaftlicher Boykott gegen Produkte aus den umstrittenen Gebieten wird.

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Patrick Callahan

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4 Kommentare zu “Brüssels moralischer Kurzschluss: Gewalt von Juden gilt sofort als Terror”

  1. dau.hedi sagt:

    Ja, die EU wandert schon lange in die falsche Richtung, bzw. jetzt ist für den Westen mit seinem tief verinnerlichten Antisemitismus und seiner feindseligen Einstellung gegenüber Juden die Zeit besonders günstig, hier seine Einstellung auszuleben. Was hier betrieben wird, ist die Delegitimierung Israels. Es wäre interessant zu wissen, wie die Gesamtzahl der israelischen Täter sich gegenüber der Gesamtzahl der arabischen Täter sich verhält. Wenn die Zahlen von Rescuers Without Borders zutreffend sind, sollen im Jahre 2024 arabische Terroristen mindestens 6.343 Mal israelische Juden in Judäa und Samaria angegriffen haben, 27 Israelis getötet haben. Die Angriffe der arabischen Seite sollen 60 mal höher sein. Dienen eventuell die Gewalttätigkeiten der „Siedler“, also der Menschen die in Judäa und Samaria leben der EU als willkommenes Feigenblatt, um die Terrorgewalt der Araber zu relativieren? Hat Regavim recht, eine israelische Organisation, die Judäa und Samaria überwacht, wenn sie klarstellt, dass 90% der Gewaltvorfälle, die von den Vereiten Nationen jüdischen Bewohnern zugeschrieben wurden, frei erfunden waren? Regavim spricht auch davon, dass fälschlicherweise Angriffe von Arabern auf Juden einfach als Gewalt von Juden auf Araber umgedeutet wurden. Auch betrafen es antiisraelische Provokationen, die von den sogenannten „palästinensischen“ und ausländischen linken Aktivistengruppen inszeniert wurden. Die israelische Regierung wäre gut beraten, hier mehr Aufklärungsarbeit über die tatsächlichen Begebenheiten in Judäa und Samaria zu leisten, denn diese Arbeit wurde sicherlich von Israel vernachlässigt. Dazu gehört auch eine Aufklärungsarbeit, dass Israel die „Westbank“ nicht illegal besetzt hält. Warum liest man nirgends, dass die gewalttätigsten Teile dieser Gebiete unter der Kontrolle der „Palästinensischen Autonomiebehörde“ stehen? Die Lügen dürfen nicht unwidersprochen bleiben, denn es gibt zu viele Menschen im Westen die tatsächlich glauben, dass diese „gewalttätigen Siedler“ den Frieden im Nahen Osten verhindern.

  2. j-glaesser sagt:

    Was sollte man von der EU anderes erwarten?
    Wer über Jahrzehnte der Palästinensischen Autonomie Schulbücher finanziert – mit antisemitischen / antiisraelischen Inhalt – der ist wohl geistig als Nicht zurechnungsfähig einzuordnen oder er hält an der europäischen Tradition des Judenhasses seit dem 12. Jahrhundert fest.

  3. marie.luise.notar sagt:

    Letztlich hat alles damit zu tun, dass auch Israels Kampf nicht gegen Fleisch und Blut ist, sondern
    gegen die GEISTLICHEN MÄCHTE der Bosheit….und…Israel möge nicht vergessen, was Gott
    SEINEM VOLK in Sachen Hilfe versprochen hat, wenn sie ihm willig gehorchen. Man denke nur
    an die so bekannten 10 Episoden aus dem Auszug aus Ägypten.

  4. Kurt Schneiter sagt:

    Das einzige was mir hier gerade in den Sinn kommt ist „Ihr habt den Belzebub als Vater“.
    EU: „Effektiver Unfug!“

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