all

all

Ben-Gvir erlaubt Juden, auf dem Tempelberg zu singen und zu tanzen

Nach den neuen Richtlinien des israelischen Ministers für nationale Sicherheit wurden die Polizeikräfte angewiesen, jüdisches Gebet an der heiligen Stätte in Jerusalem zuzulassen.

Tempelberg
Der israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, besucht am Jerusalem-Tag, dem 26. Mai 2025, den Tempelberg in der Altstadt der Hauptstadt. Foto: Yonatan Sindel/Flash90.

(JNS) Jüdischen Besuchern wurde am Mittwoch gestattet, auf dem gesamten Tempelberg offen zu singen und zu tanzen – im Rahmen einer Richtlinie von Israels Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir.

Diese Entwicklung stellt eine drastische Abkehr von der bisherigen Praxis dar, bei der bereits ein geflüstertes jüdisches Gebet auf dem Tempelberg zur Festnahme, Inhaftierung oder zu monatelangem Zutrittsverbot führen konnte.

Seit Jahrzehnten hatten israelische Polizeikräfte strikte Einschränkungen für jüdische religiöse Ausdrucksformen auf dem Tempelberg durchgesetzt – unter Berufung auf Sicherheitsbedenken und zur Wahrung des Status quo mit dem islamischen Waqf, der die Stätte verwaltet.

Doch gemäß Ben-Gvirs neuen Richtlinien wurden die Polizeikräfte nun angewiesen, jüdische Gebete und Gesänge auf dem gesamten Gelände zuzulassen, wie Aruz 7 berichtet.

Der israelische Polizeichef Daniel Levy soll laut Berichten seine Beamten angewiesen haben, jüdischen Gesang an keinem Ort des Tempelbergs zu unterbinden.

Erste öffentliche Hinweise auf diese Richtungsänderung gab es bereits vor drei Wochen bei einem Treffen zwischen Ben-Gvir und Organisationen, die sich für ein erweitertes jüdisches Zugangsrecht zum Tempelberg einsetzen.

Bei diesem Treffen forderten die Teilnehmer den Minister auf, die Erlaubnis für religiösen Ausdruck über einen einzigen Ort hinaus auszuweiten und lautes Singen auf dem gesamten Gelände zu gestatten.

Ein Aktivist, der regelmäßig den Tempelberg besteigt, sagte demnach zu Ben-Gvir: „Seit Sie im Amt sind, haben Sie wahre Wunder bewirkt“, und fügte hinzu: „Das ist ein historischer Wandel, von dem wir nie zu träumen gewagt hätten.“

Ben-Gvir, ein häufiger Besucher der heiligsten Stätte des Judentums und bekannt für sein Eintreten für jüdische Rechte an diesem Ort in der Jerusalemer Altstadt, erklärte bei dem Treffen: „Meine Politik ist, dass Gesang auf dem gesamten Tempelberg erlaubt sein soll.“

 

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Mitglieder

Israel Heute Mitgliedschaft


Digital Monatlich Digital Jährlich Print + Digital (Deutschland) Print + Digital (International)
Preis
6.90
/ Monat

(€82,80 Jährlich)
51,00
/ Jahr
63,00
/ Jahr
73,00
/ Jahr
Voller Zugang zu allen Mitglieder-Inhalten
Gedrucktes Magazin (6 Ausgaben pro Jahr)
Magazin als E-Paper
Exklusive Zoom-Veranstaltungen
Werbefreies Lesen
Kostenloser Probemonat
Ersparnis gegenüber dem Monatsabo - 38,41% / €31,80 23,91% / €31,80 11,84% / €31,80
Effektiver Jahrespreis €82,80 €51,00 €63,00 €73,00

Schreibe einen Kommentar

Anmelden