BDS-Kampagne gegen Fußballspiel in Tel Aviv

Wieder einmal wird ein sportliches Ereignis von der BDS-Bewegung für ihren Kampf gegen Israel missbraucht.

von Israel Heute Redaktion | | Themen: BDS
Bloomfield Stadium Foto: TPS

Am 18. November wird im völlig neu renoviertem Bloomfield-Stadion von Tel Aviv ein Fußballfreundschaftsspiel zwischen Argentinien und Uruguay stattfinden. Die Karten zu diesem Spiel waren bereits nach kurzer Zeit ausverkauft. 29000 Zuschauer haben in dem Stadion Platz.

Doch wie auch schon vor einem Jahr, als ein Spiel zwischen Argentinien und Israel in Jerusalem geplant war, gibt es auch diesmal wieder heftige Proteste gegen die Austragung des Spiels in Israel. So gab es am Wochenende vor dem Trainingsplatz in Barcelona Demonstrationen, bei denen die Spieler aufgerufen wurden, das ausverkaufte Spiel abzusagen. Unter den Spielern dieser Mannschaften sind die Fußballstars Lionel Messi, der für Argentinien antritt, und Luis Suárez aus Uruguay.

Die BDS-Bewegung ist der Meinung, Israel nutze „das Ansehen von Spitzenmannschaften wie Argentinien und Uruguay und den Starspielern Lionel Messi und Luis Suárez, um sein Regime der Unterdrückung, Apartheid und Besatzung zu untergraben“, heißt es in einer Erklärung.

Die Bewegung, die sich für den Boykott Israels einsetzt, ruft dazu auf, das geplante Spiel zu verhindern. „Wir haben das schon einmal verhindern. Wir können es wieder verhindern“, heißt es weiter in der Erklärung. Dabei beziehen sich die Verantwortlichen auf das für das im vergangenen Jahr geplante Spiel zwischen Argentinien und Israel, welches letztendlich wegen der Proteste abgesagt wurde, da die argentinische Mannschaft sich dazu entschlossen hatte nicht nach Israel zu kommen. Damals wurde der Spieler Lionel Messi von BDS-Anhängern, allen voran der Vorsitzende des palästinensischen Fußballverbandes Jebril Rajoub, bedroht und vor der Teilnahme am Spiel in Israel gewarnt.

Die Palestinian Campaign for Academic and Cultural Boycott of Israel (Palästinensische Kampagne für den Akademischen und Kulturellen Boykott Israels) twitterte Bilder der Proteste und äußerte sich zu dem Geschehen: „Berichte bestätigen, dass die Spieler auf dem Trainingsplatz die Botschaft laut und klar gehört haben.“

Ob das wirklich der Fall ist und ob die Teams ein weiteres Mal dem blinden Israelhass nachgeben, ist noch unklar. Bisher ist das Spiel nicht abgesagt worden.

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