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Alternative Proteine: Israel globaler Vorreiter

Israel will die weltweite Führungsrolle im Bereich der alternativen Proteine beibehalten.

Die Wurst sieht lecker aus, aber ist nicht aus Fleisch. Foto: Michael Giladi/Flash90

Um die leitende Rolle im Bereich alternativer Proteine zu festigen, hat die Israelische Innovationsbehörde jetzt angekündigt, man werde gezielt eine Infrastruktur für die Fermentation von Mikroorganismen zur Nährstoffgewinnung aufbauen. Damit wolle man die Aufrechterhaltung und Ausweitung der Stärke des Entwicklungsökosystems in diesem Bereich garantieren.

Geplant sei eine neue Ausschreibung für die Einrichtung einer solcher Infrastruktur für die Präzisionsfermentation von Mikroorganismen. Die Fermentationstechnologie im Allgemeinen und die Präzisionsfermentation im Besonderen sind ein wichtiger Baustein in diesem Bereich, sowohl als Mittel zur Herstellung von Proteinen und anderen Nährstoffen für die Lebensmittelindustrie, als Hauptmethode zur Herstellung spezieller und lebenswichtiger Nährstoffe für kultivierte Proteine und als Komponenten zur Anreicherung von Fleisch- und Milchalternativen auf Pflanzenbasis.

Dieser Industriezweig ist unter Investoren derzeit sehr beliebt. Allein im Jahr 2021 beliefen sich die weltweiten Investitionen in Fermentationstechnologien auf 1,69 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 285 Prozent gegenüber 2020 entspricht.

Mit den geplanten Fermentationsinfrastrukturen sei die Möglichkeit geschaffen, die technisch-wirtschaftliche Tragfähigkeit erstmals in Israel zu testen und größere Chargen herzustellen, um die Produkte bei potenziellen Kunden zu testen, meldete die Innovationsbehörde (IIA). Lokale Produktionsanlagen, die später entstehen sollen, seien ebenfalls bereits geplant.

Israel scheint sich mit diesen Projekten neben dem High-Tech Sektor ein weiteres industrielles Standbein zu schaffen. Der weltweit wachsende Bedarf an veganen Lebensmitteln, Klimabedenken sowie der Trend zu synthetischen Produktionsmethoden verlangt durchaus nach Innovationen – eine Herausforderung, der man sich in Israel gerne stellt. IIA-Chef Dror Bin geht davon aus, dass dieser Industriebereich bis zum Jahr 2030 für 55.000 hochbezahlte Arbeitsplätze im Land sorgen könnte.

 

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Ein Kommentar zu “Alternative Proteine: Israel globaler Vorreiter”

  1. Andrea Walden sagt:

    Kann man hier keinen nick eingeben?

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