MitgliederAbtreibung in Israel: Eine messianisch-jüdische Perspektive

In den USA erhitzt derzeit die Aufhebung der 1973 gefällten Grundsatzentscheidung zum Abtreibungsrecht insbesondere progressive Gemüter.

von David Lazarus | | Themen: Messianer, Abtreibung
Israelische Frauen protestieren in Tel Aviv gegen die Aufhebung des Urteils Roe v. Wade durch den Obersten Gerichtshof der USA. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

Dieser Artikel erschien in der aktuellen Juli – August 2022 – Ausgabe von Israel Heute. Israel Heute – Mitglieder lesen die Artikel zuerst. Noch kein Mitglied? Klicken Sie hier!

 

1973 hatte ein texanisches Gericht in der Entscheidung Roe v. Wade Frauen das Recht zugesprochen, über Abbruch oder Fortführung einer Schwangerschaft zu entscheiden. Dieses Urteil wurde am 24. Juni 2022 zugunsten des ungeborenen Lebens wieder aufgehoben.

Wir haben mit Sandy Shoshani, der Direktorin von Be’ad Chaim gesprochen, einer messianischen Organisation, die sich für das Leben und die Gesundheit von Frauen einsetzt und die von der israelischen Regierung für ihren „bedeutenden Beitrag zum Schutz von Müttern und Kindern“ ausgezeichnet wurde.

 

Israel Heute: Was halten Sie von der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA zum Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen?

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA war richtig, denn Abtreibung ist kein Verfassungsrecht. Es ist einer der Verfassungszusätze. Die...

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Eine Antwort zu “Abtreibung in Israel: Eine messianisch-jüdische Perspektive”

  1. Serubabel Zadok sagt:

    Ich bin dafür, dass Frauen nicht so einfach abtreiben können. Sie sollten sich vorher überlegen, ob sie Sex haben wollen mit der Folge, schwanger werden zu können. Wir Menschen sind keine Tiere, die den Hormonen gehorchen müssen, wir haben einen Verstand bekommen. Man kann ja auch verhüten. Bei einem behinderten Kind, ist eine Abtreibung besser, als dass sich ein behinderter Mensch sein Leben lang durch das Leben quält. Bei einer Vergewaltigung sollte nicht abgetrieben werden. Der Vergewaltiger muss sein Leben lang Unterhaltszahlungen an die vergewaltigte Mutter zahlen. Aber eine Vergewaltigung ist sonst Mord in meinen Augen, wenn das ungeborene Kind gesund zur Welt gebracht worden wäre. Eine Rechtfertigung für eine Abtreibung, besteht nur bei einer Behinderung des Kindes.

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