In der zweiten Septemberwoche wurde in Nordisrael, nämlich auf den Golanhöhen und in Galiläa, eine elftägige Übung abgehalten. Mehrere zehntausend Soldaten waren an dem Manöver, das es in dieser Größe seit 20 Jahren nicht mehr gegeben hatte, beteiligt. Israels Ziel: Die Terrororganisation soll im Falle eines neuen Krieges nicht nur taktisch geschwächt, sondern ein für alle Mal ausgeschaltet werden. „Die Hisbollah wird einen hohen Preis zahlen, sollte sie Israel angreifen“, warnten hochrangige Offiziere.
Die Miliz hat sich als hartnäckige Guerillatruppe profiliert, die ihr Ziel, die Vernichtung des Judenstaates, nicht aufgeben will. In Syrien unterstützt die Hisbollah zusammen mit iranischen Truppen das Regime von Baschar al Assad gegen den IS, der sunnitisch ist. „Der Iran ist eine Gefahr für die freie Welt, und das muss der Westen verstehen“, sagte Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman. „Ohne finanzielle Unterstützung, wie sie der Iran leistet, kann die Hisbollah nicht existieren. Bis zu 95Prozent ihres Jahresetats und ihrer Waffen erhält die Hisbollah aus Teheran, dazu kommt noch strategische Beratung. Ebensolche Finanzhilfe beziehen auch die palästinensischen Terrorgruppen Hamas und Islamischer...
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