I m Laufe ihrer Geschichte hat die Stadt Jerusalem viele große Momente erlebt. Einige sind legendär, zum Beispiel der Lauf von General Edmund Allenby am Nachmittag des 11. Dezember 1917 vom Jaffa-Tor zur David-Zitadelle. „Ein Hanukkah-Wunder“ oder „Ein Weihnachtsgeschenk“ sind nur zwei der vielen Bezeichnungen, die dem historischen Ereignis gegeben wurden, in dem die Osmanen, die 400 Jahre lang die Stadt beherrscht hatten, vom Britischen Empire besiegt wurden. Im Herbst 1917 überschritten die Briten die Grenzen des Landes. Jerusalem, die heilige Stadt für Juden, Christen und Muslime, hatte eine neue Regierung.
Die Ausstellung „General und Gentleman – Allenby in den Toren Jerusalems“ wurde genau 100 Jahre nach dem historischen Ereignis im Museum des Davidturms eröffnet, nämlich am 11. Dezember 2017. Die Filme, Fotografien, Originale und seltenen Objekte, Urkunden, Poster, Erinnerungsstücke und persönlichen Tourismusalben setzen den Schwerpunkt auf die Ereignisse am Ende des Ersten Weltkrieges. Am Morgen des 8. Dezember 1917 hatten sich die Türken hastig aus dem Staub gemacht. Sie hinterließen eine vernachlässigte Stadt. Die Träger der weißen Kapitulationsfahne, die aus zerrissenen Blättern und einem Besenstiel improvisiert wurde, suchten nach den...
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