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MitgliederNACH DEN WAHLEN KOMMT JERUSALEM DRAN

Die vorgezogenen Wahlen im Frühling haben den amerikanischen Friedensplan von Donald Trump verschoben. In den Augen vieler hat die Regierung in Jerusalem damit Trump einen großen Gefallen getan.

Foto: Aharon Krohn/Flash90

Denn wie auch immer der Friedensplan oder der so genannte Jahrhundertdeal aussehen wird, es wird alles am Tempelplatz scheitern. Nach den Wahlen kommt Jerusalem dran, heißt es unter Politikern.

Aus diversen Quellen, worüber auch der israelische Fernsehkanal 13 im Januar berichtete, wird Israel aus etwa 90 Prozent von Judäa und Samaria abziehen und Stadtteile in Ostjerusalem verlassen müssen. Ein Palästinenserstaat soll in den geräumten Gebieten ausgerufen werden.

In einem Briefing Mitte Januar legte ein hochrangiger US-Beamter den Israelis die Grundlinien des amerikanischen Jahrhundertdeals dar. Die Fläche des zukünftigen Palästinenserstaates wird sich im Verhältnis zu den heutigen Palästinensergebieten A und B im biblischen Kernland Judäa und Samaria verdoppeln. Die Amerikaner verlangen von Israel und den Palästinensern auch Gebietsaustausch in bestimmten Gegenden. Wo und in welchem Umfang dieser Austausch vorzunehmen sei, wurde nicht mitgeteilt.

Die Amerikaner haben Israels Siedlungssystem in drei Kategorien eingeteilt. Die großen Siedlungsblöcke wie Gusch Etzion, Maale Adumim und Ariel werden von Israel annektiert. Kleine Siedlungen wie Itamar, Izhar, Tapuah und andere werden zwar nicht evakuiert, dürfen aber...

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Patrick Callahan

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