Schon seit den Anfängen der Christenheit versuchen die Gelehrten zu deuten, wie es sich mit den Weisen verhielt, die Jesus Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten. Der Prophet Jesaja sah Heiden kommen und erklärte, sie „bringen Gold und Weihrauch mit sich. Laut loben die Händler den Herrn und erzählen von seinen großen Taten“ (Jesaja 60,6). Wenn die Magier im Matthäusevangelium wirklich „weise Männer“ waren, hätten sie dann nicht besser praktische Geschenke dargebracht, die der heiligen Familie unter die Arme greifen würden?
Die Antwort lautet: Sie brachten tatsächlich praktische Gaben. Gold ist Zahlungsmittel. Maria und Josef haben es bestimmt sehr zu schätzen gewusst. Geldgeschenke für den Erstgeborenen sind bis heute eine typisch jüdische Tradition.
Doch wie verhält es sich mit dem Weihrauch und der Myrrhe? Es sind wohlriechende Harze von Bäumen, die fast ausschließlich im Süden der arabischen Halbinsel zu finden sind, also östlich von Israel, der Richtung, aus der die Weisen kamen. Zu bestimmten Zeiten im Jahr wird die Rinde angeschnitten,...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




