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MitgliederWie das Wasser in die Wüste kam

Die Geschichte der „Nationalen Wasserleitung“ in Israel

Bau der Nationalen Wasserleitung Foto: COHEN FRITZ/GPO

Wasser mitten in der Wüste: Es war dieses Wunder, das seit jeher mit Mose in Verbindung gebracht wird. Doch gibt es einen anderen stillen Held, der den Kindern Israel viel mehr Wasser gebracht hat, als jeder andere. Levi Eshkol, der Mann, der Israels Wüste zum Blühen brachte.

Levi Eshkol wurde 1895 nahe Kiev (Ukraine) geboren und arbeitete in der Landwirtschaft. Wasser dafür gab es reichlich. 1914, im Alter von 18 Jahren, wanderte er nach Israel aus und nahm Arbeit auf einer der ersten Zitrusplantagen in Petach Tikva an, wo er bald feststellen musste, dass in diesem Land zwar reichlich Milch und Honig fließen, Wasser jedoch eher spärlich. Eshkol schloss sich der landwirtschaftlichen Siedlung Atarot an und wurde 1920 eines der Gründungsmitglieder des landwirtschaftlichen Kibbutzes Degania Bet südlich des Sees Genezareth. Dort baute er die ersten Pumpen und Rohre, um die Felder und Nutztiere im Land mit Wasser aus dem Jordanfluss zu versorgen. Seit Noahs Flut war das Land allein auf Regenfälle angewiesen gewesen.

1935 legte Eshkol auf...

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Patrick Callahan

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