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MitgliederDie Zwei-Staaten-Lösung: Zum Scheitern verurteilt

Premierminister Benjamin Netanjahu hat im Interview bei 60 Minutes seine Haltung zur Zwei-Staaten-Lösung bekräftigt, die viele nur für eine Masche halten.

DISILLUSIONED DOVE Verfechter der Linken wie der Autor A. B. Yeshoshua geben nun zu, dass die Zwei-Staaten-Lösung tot ist Foto: Yonatan Sindel / Flash90

Doch Netanjahu wird missverstanden. Für ihn bedeutet „Zwei Staaten für zwei Völker“, dass Israel als jüdischer Staat anerkannt werden muss. Wenn es sich also um irgendeine Masche handeln sollte, dann die, dass die Palästinenser niemals ein Abkommen unterschreiben würden, das sie dazu verpflichtet, die Staatshoheit eines jüdischen Staates im Heiligen Land anzuerkennen. So vernünftig israelische und westliche Politiker auch sein mögen, viel zu viele von ihnen hängen immer noch diesem Plan an.

 

Nach 50 Jahren israelischer „Besatzung“ scheint die Magie endlich verflogen. Nun könnte ausgerechnet ein Präsident Trump diesen Geist wieder zurück in die Flasche verfrachten. Ermüdungserscheinungen bezüglich dieses illusorischen Friedensprozesses erkannte man bestens in den neuesten Kommentaren des bekannten israelischen Autors A. B. Yehoshua. Er ist einer der linksgerichteten Wortführer, die ihre Stimme am lautesten erheben. Fünf Jahrzehnte lang ein Verfechter der Zwei-Staaten-Lösung, sagte er jetzt gegenüber dem Armee-Radio, dass diese „Lösung unmöglich geworden ist, und zwar wegen der großflächigen Siedlungen, die heute eine Evakuierung von 450.000 Menschen nach sich ziehen würde, eine absolut...

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Patrick Callahan

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