Neben der Flagge soll stehen: „Dieses Produkt wurde von Arabern und Juden hergestellt, die Seite an Seite in Frieden und Harmonie zusammenarbeiten.“
SodaStream stellt ein Gerät her, das Getränke mit Kohlensäure versetzt. Das Unternehmen hatte sich nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit internationalen Boykott-Gruppen genötigt gesehen, 2015 seine Produktionsstätte vom sogenannten Westjordanland in die Negev-Wüste zu verlegen. Im Zuge dessen verloren hunderte Palästinenser ihren Arbeitsplatz.
2014 gab es Schlagzeilen, als Schauspielerin Scarlett Johansson wegen eines SodaStream-Werbespots unter anderem von der „Menschenrechtsorganisation“ Oxfam unter Druck gesetzt wurde, ihre Zusammenarbeit mit der israelischen Firma zu beenden. Johansson kündigte daraufhin ihr Engagement als Oxfam-Botschafterin auf.
SodaStream scheint nun eine neue Strategie zu verfolgen. Man rechtfertigt sich weder für die Herkunft aus Israel noch für das Wohlwollen arabischen Mitbürgern gegenüber. Stattdessen stellt SodaStream nun Israel in den Vordergrund seines Marketings.
David Birnbaum, der Chef von SodaStream, sagte dazu bei einer Pressekonferenz: „Die israelische Industrie ist ein Symbol des Unternehmertums, der...
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