Das zeigte sich besonders bei den jüngsten Raketenangriffen aus dem Gazastreifen. Die Soldaten des Heimatfront-Kommandos sind Helfer und Ansprechpartner der israelischen Bürger.
Bis 1992 gab es nur das Nord-, das Zentral- und das Süd-Kommando. Nach dem ersten Golfkrieg, in dessen Verlauf der Irak Israel mit Raketen angegriffen hatte, wurde im Februar 1992 das Heimatfront-Kommando aufgestellt. Es soll sich um die Zivilbevölkerung kümmern, die bei kriegerischen Auseinandersetzungen immer mehr zur Zielscheibe wird, wie die Eskalation im November 2018 durch die Hamas erneut bewies, als aus dem Gazastreifen mehr als 500 Raketen und Mörsergranaten auf israelische Städte abgefeuert wurden.
Bei einem Angriff informiert das Heimatfront-Kommando die Zivilbevölkerung über die Lage. Auch Anweisungen zur persönlichen Sicherheit werden erteilt. Man bedient sich dabei der normalen Medien einschließlich Internet, besucht Schulen und andere Einrichtungen und tätigt sogar Hausbesuche. Dieser Aufklärungsdienst wird von Reserveoffizieren geleistet. Sie sind rund um die Uhr in Rufbereitschaft.
Seit dem Gazakrieg vom Sommer 2014 gibt es ein...
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