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MitgliederMoshe Gershuni: Eine etwas andere Art des Todes und der Auferstehung

Jesus in moderner israelischer Kunst

Foto: Tsvi Sadan

Moshe Gershuni (1936-2017), das Enfant terrible der israelischen Kunstszene, gewann 2003 den Israel-Preis, weigerte sich aber aus Protest gegen die Politik von Premierminister Ariel Scharon, an der Verleihungszeremonie teilzunehmen. Kulturministerin Limor Livnat erkannte ihm den Preis daraufhin ab.

Gershunis erste Ausstellung wurde 1969 im Israel Museum gezeigt. 1977 verlor er seine Anstellung an der Bezalel-Kunstakademie, weil er seine Studenten aufgefordert hatte, auf den Straßen Jerusalems Zettel zu verteilen, auf denen stand: „Das Malerei-Problem ist das palästinensische Problem.“ Bildhauer Micha Ullman sah in Gershuni „die Seele der israelischen Kunst, wobei seine Kunst aus seiner Seele kommt, nicht aus seinem Kopf“. In den 1980ern entwickelte Gershuni seine Fingermalerei, eine einzigartige Technik, bei der er auf dem Boden hockend malte.

Sein Werk Sham („Dort“) wurde von Amit Mendelson als Titelbild für sein Buch Behold the Man: Jesus in Israeli Art („Siehe, der Mann: Jesus in israelischer Kunst“) ausgewählt. Vor dem Hintergrund, dass Gershuni seine Homosexualität in seinen politischen Ansichten ausdrückte, möchte man meinen, dass die Wahl christlicher...

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Patrick Callahan

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