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Zeitgenössische israelische Kunst

Foto: Tsvi Sadan

Local Testimony 2018 heißt eine israelische Ausstellung im Tel Aviver Eretz Israel Museum, bei der sich alles um Fotojournalismus dreht. Man verspricht im Vorfeld ein Mosaik von Bildern, die die zeitgenössische israelische Gesellschaft widerspiegeln. Der Betrachter wird dann jedoch größtenteils nur mit KonfliktFotografien konfrontiert. Wer die politische Neigung des Museum-Managements kennt, dürfte nicht überrascht sein. Kurator Ami Steinitz lässt niemanden im Unklaren: „Durch den dichten Rauch [der Bemerkung] Da wird nichts rauskommen, weil da nichts ist [Netanjahus Kommentar zu seinen Ermittlungen] bemüht sich die Ausstellung, eine glühende Dokumentation der menschlichen Kultur zu sein, die mit Widersprüchen, Gefahren und Mitgefühl gespickt ist.“ Es braucht keine Begründung, warum Netanjahu so künstlich in die offizielle Erklärung für diese Fotojournalismus-Ausstellung eingefügt worden ist.

Zwei Dinge sind allzu offensichtlich bei den Konflikt-Fotos: Sie heben die Schönheit der Zerstörung und eine voreingenommene Beurteilung hervor. Die Fotos sind unbestritten schön – der Konflikt als Kunst. Dies ist nicht die einzige Banalisierung des Konfliktes, der hier in einen Schönheitswettbewerb...

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Patrick Callahan

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