Nur seinen Namen kennen wir. Manche Bibelexperten sehen in Habakuk den Sohn der Schunemiterin, den der Prophet Elisa wiederbelebte. Sein Name stammt aus dem hebräischen Wort Hibuk was übersetzt umarmen heißt. Habakuk erhielt zwei Umarmungen, eine von seiner Mutter, die andere von Elisa.
Anders als manch anderer Prophet macht er Israel nicht Vorhaltungen, sondern setzt sich mit der Frage auseinander, weshalb der Weg der Bösen scheinbar so erfolgreich ist. „Wie lange, o HERR, soll ich zu dir schreien, ohne dass du hörst, dir Unrecht klagen, ohne dass du hilfst? Warum lässest du mich Elend sehen und schaust dem Jammer zu? Gewalttat und Frevel werden vor meinen Augen begangen, es entsteht Hader, und Streit erhebt sich.“ (Habakuk 1,2-3) Habakuk wagt, was viele Gläubige nicht tun, er kritisiert Gott, weil er Seine Gerechtigkeit nicht versteht. Den Ungerechten geht es oft besser als den Gerechten. Was ist der Sinn? Mehr über Habakuk haben die alten Rollen vom Toten Meer, genannt „Pescher Habakuk“, aus der zweiten Tempelperiode enthüllt.
Der Prophet Habakuk drückt die Not einer Person aus,...
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