Neulich waren mein Mann und ich im alten Tel Aviver Dizengoff Einkaufszentrum. In einer Ecke standen lauter Käfige mit Katzen und Welpen. Wir wurden neugierig. „Heute ist Adoptiertag schwarzer Katzen,“ sagte man uns. Hallo? Warum gerade schwarze Katzen? Bei schwarzen Katzen hebt man im Land sofort eine Augenbraue. Aberglaube. Man sagt, schwarze Katzen brächten Unglück. Wenn einem eine schwarze Katze über den Weg läuft, heißt es, solle man spucken und schnell zur anderen Straßenseite wechseln. Unzählige solcher abergläubigen Floskeln kursieren, und doch konnte man hier schwarze Katzen adoptieren? Die kleinen Jungtiere waren so süß! Sie machen den Aberglauben vergessen und zeigen uns, was wir Menschen im Leben verpassen, wenn wir dem Aberglauben anhängen. Ja, leider herrscht auch in unserem Volk jede Menge Aberglaube.
Ich kann mich beispielsweise daran erinnern, dass uns früher ständig gesagt worden ist, der Messias werde kommen, wenn wir unseren rechten Ellenbogen küssen. Ihr könnt euch wahrscheinlich vorstellen, was wir Kinder damals alles versucht haben, um unseren Ellenbogen zu küssen. Nur für den Messias. Aber es war unmöglich....
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




