In der Grube fanden sich viele Trauben-, Oliven-, Jujuben- sowie Maulbeer-Kerne, dazu Reste von Feigen, Linsen und eben auch Auberginensamen. Die Abfälle stammen aus der frühen islamischen Periode, auch abbasidische Periode genannt, das ist der Zeitraum von 750 bis 940 n. Chr. Die Israelische Altertumsbehörde forscht im Jerusalem Walls National Park in Zusammenarbeit mit der Natur- und Parkbehörde. Auch die Grabung an der Stufenstraße finanziert die David-Stiftung.
Grabungsleiter Nahshon Szanton: „Werkstätten und Märkte produzierten auch damals schon viel Abfall. Der archäologische Befund aus den Müllgruben ergänzt andere zeitgenössische Quellen. Er liefert Informationen über Ernährung, Lebensweise, Wirtschaft und Handel der Bewohner Jerusalems und der Nachbarländer vor etwa 1000 Jahren. Die Auberginensamen, die aus Persien stammen, sind nur ein Beispiel dafür, was in solchem alten Abfall gefunden werden kann. Es handelt sich um den frühesten Nachweis der Aubergine in diesem Land.“
In der Müllgrube fand man verschiedene Behältnisse. Außerdem wurden Knochen von Rindern und Geflügel sowie Fischgräten gefunden, auch Eierschalen. Dies alles repräsentiert eine Vielzahl von Lebensmitteln. Wildkräuter dienten als...
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