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Hunderte begleiten die Familie von Hallel auf dem Tempelberg

Mehrere hundert Menschen haben heute die Familie des von einem Terroristen im Schlaf ermordeten Mädchens Hallel bei ihrem Besuch auf dem Tempelberg begleitet. Die Mutter Rina sagte: „Wir sind nicht gekommen, um zu weinen.“

Mehrere hundert Menschen haben heute die Familie des von einem Terroristen im Schlaf ermordeten Mädchens Hallel bei ihrem Besuch auf dem Tempelberg begleitet. Die Mutter Rina sagte: „Wir sind nicht gekommen, um zu weinen.“

Am vergangenen Donnerstag, am Ende der Trauerwoche, der „Shiva“, hatten die Eltern von Hallel die Öffentlichkeit eingeladen, am heutigen Dienstag mit ihnen zusammen den Tempelberg zu besuchen, zum Gedenken an ihre Tochter. Hunderte sind dieser Einladung gefolgt und versammelten sich am Eingang zum Tempelberg. Mit anwesend waren auch einige Minister der Regierung und Abgeordnete der Knesset, unter ihnen der Abgeordnete Jehuda Glick und der Minister und Verwandte der Familie, Uri Ariel. Den Ministern und den Abgeordneten der Knesset wurde der Zutritt zum Tempelberg untersagt.

Die Mutter Rina sprach am Eingang zum Tempelberg: „Die Gefühle sind schwer, wir fassen es noch nicht, Tag für Tag, ein Tag nach dem anderen. Aber wir sind froh, dass es einen guten Weg gibt, dass das Volk uns unterstützt und mit uns ist. Wir besuchen den Tempelberg regelmässig. Hallel hörte aus religiösen Gründen im Alter von 12 auf, den Berg zu besuchen. Wir werden mit den Besuchen fortfahren.“ Sie bedankte sich bei den Anwesenden für ihre Unterstützung mit den Worten: „Vielen Dank an die, die gekommen sind. Wir sind nicht gekommen, um zu weinen. Wir sind gekommen, um unser Herz zu stärken. Als wir den Tempelberg das erste Mal betraten, erreichten wir ihn durch das Maghrebiner-Tor. Es gibt keinen Grund, dass dies der Name das Tores sein soll. Wir wollen das Tor umbenennen auf den Namen Hallel-Tor (Hallel = Lob). Von nun an wird es das Hallel-Tor sein, es wird nirgendwo offiziell geschrieben stehen, es wird kein Schild dafür geben, aber wir schreiben das in das Buch unserer Herzen.“

Am Eingang zum Tempelberg bliess der Vater Amichai in das Shofar und sagte: „Die Welt braucht dieses Herz, ansonsten wird weiter Blut vergossen werden. Die Welt erwartet von uns, dass wir alle erleuchten und damit die Dunkelheit vertreiben.“

Neben den gehaltenen Reden begannen am Ort auch spontane Tänze unter Mitwirkung der Familie. Lieder wurden gesungen. „Dies ist kein Tag der Traurigkeit, es ist ein Tag der Freude,“ sagten Verwandte von Hallel.

Video: Der Vater von Hallel lädt die Bevölkerung ein, zusammen mit der Familie den Tempelberg zu besuchen.

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Patrick Callahan

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