„Auch Milliarden Dollar können uns nicht dazu bewegen, auf Jerusalem zu verzichten“, erklärte Mahmud Abbas kürzlich. Palästinensische Quellen melden, dass der Regierung in Ramallah Milliardenangebote gemacht worden seien, um mit Israel einen Kompromiss in Bezug auf Jerusalem zu schließen. Den amerikanischen Deal des Jahrhunderts lehnen die Palästinenser kategorisch ab. Den sogenannten unsichtbaren Vorschlag von Donald Trump bezeichnet Abbas als Lüge, als den Schlag des Jahrhunderts.
Palästinensische Politiker räumen ein, dass sie von den arabischen Ländern enttäuscht sind, die heute kaum noch den palästinensischen Befreiungskampf unterstützen. „Arabische Regierungen, alles Moslems, lassen uns im Stich“, klagt in Ramallah der palästinensische Berater für Religiöse Angelegenheiten, Mahmoud Habasch.
Besonders wütend sind die Palästinenser auf Saudi-Arabien und Ägypten. Beide kooperieren inzwischen enger mit Israel als mit der Palästinensischen Autonomie. Die palästinensische Kritik gegenüber arabischen Regierungen wird immer lauter. In der arabischen Presse ist immer häufiger zu lesen, dass die arabischen Nationen des Palästinenserkonflikts müde geworden seien. Aus verschiedenen Quellen in Jerusalem verlautete sogar, dass die Saudis nicht mehr in...
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