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Unsere neue JULI-AUGUST Ausgabe ist auf dem Weg zu Ihnen!

Es erwarten Sie wie immer spannende Einblicke, Hintergründe und aktuelle Themen aus erster Hand von unserem Team vor Ort in Jerusalem. Dazu eindrucksvolle Einblicke hinter die Kulissen der Gesellschaft und Politik, biblische Analysen und äußerst interessante Gespräche.

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Themen unter anderem:

 

Wenn Humanität zur Gefahr für die eigenen Soldaten wird

Darf ein Staat seine eigenen Soldaten in Gefahr bringen, um fremde Zivilisten zu schützen? Kaum eine Frage wird in Israel derzeit kontroverser diskutiert. Während internationale Organisationen, Gerichte und Menschenrechtsgruppen hohe Maßstäbe an den Schutz von Zivilisten stellen, fragen israelische Militärs, Rabbiner und Sicherheitsexperten, welche Pflicht vorrangig ist: Die moralische gegenüber den Bürgern des Feindes oder die fürsorgliche gegenüber den eigenen Soldaten? Die Frage, wie ein Volk sich verteidigt, ohne seine moralischen Maßstäbe zu verlieren, begleitet Israel bereits seit den Tagen der Bibel.

 

Israel als Landbrücke der Nationen. Erfüllt sich eine alte Vision?

Der Nahe Osten war schon in biblischen Zeiten ein Knotenpunkt wichtiger Handelswege. Karawanen zogen durch das Land Israel und verknüpften Asien, Afrika und Europa. Wer Handelsrouten kontrollierte, profitierte nicht nur durch Wohlstand, sondern gewann auch politischen Einfluss. Mehr als 3000 Jahre später scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Mit dem India–Middle East–Europe Economic Corridor (IMEC) entsteht ein neuer Wirtschaftskorridor, der Israel erneut zu einer strategischen Landbrücke zwischen Ost und West machen könnte. Während das Projekt für viele Staaten wirtschaftliche Chancen eröffnet, wächst in Teheran die Panik vor dem Verlust eines geopolitischen Druckmittels, nämlich die Kontrolle über den Handel durch die Straße von Hormus. Könnte der neue Korridor die Machtverhältnisse im Nahen Osten dauerhaft verändern und Israel erneut zu einem Knotenpunkt zwischen den Kontinenten machen?

 

„Die Welt ist auf Israel angewiesen“

Prinz Luiz Philippe von Orléans-Bragança gehört dem ehemaligen brasilianischen Kaiserhaus an und ist ein direkter Nachfahre von Kaiser Dom Pedro II., dem letzten Monarchen Brasiliens. Als Unternehmer, politischer Denker und ehemaliger Abgeordneter des brasilianischen Kongresses zählt der 57-Jährige zu den bekanntesten konservativen Stimmen des Landes. Er setzt sich für marktwirtschaftliche Reformen, traditionelle Werte und eine stärkere Rolle der Zivilgesellschaft ein. In São Paulo führte Israel Heute-Chefredakteur Aviel Schneider mit dem Prinzen ein sehr interessantes Gespräch über die politische Entwicklung Brasiliens, die Beziehungen zu Israel und die Zukunft des Westens.

 

Wem gehört das Land?

Es gibt Fragen, die eine Nation über Generationen begleiten. Fragen, die weder durch Kriege noch durch Friedensverträge, weder durch politische Entscheidungen noch durch internationale Resolutionen endgültig beantwortet werden. Die Frage nach dem Land Israel gehört dazu. Sie steht im Zentrum des Zionismus, des israelisch-palästinensischen Konflikts, der jüdischen Geschichte und der biblischen Verheißung. Sie prägt Israels Gegenwart und wird auch seine Zukunft bestimmen. Wem gehört dieses Land? Ist es eine Frage des Rechts, der Geschichte, der Identität oder des Glaubens? Vor mehr als fünfzig Jahren stellte ein jüdischer Landwirt genau diese Frage dem Religionsphilosophen Jeschajahu Leibowitz. Die Antwort, die daraus entstand, gehört bis heute zu den tiefgründigsten und zugleich kontroversesten Reflexionen über Israel, das Land und die Beziehung zwischen Juden und Arabern…

 

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