Wie konnte aus einem Glauben, dessen Gründer Jude war, dessen Apostel Juden waren und dessen erste Gemeinden überwiegend aus Juden bestanden, eine Tradition entstehen, die so oft gegen Juden gerichtet war? Die Antwort auf diese Frage führt direkt ins Herz der Bibel. Sie führt zum Verhältnis zwischen Altem und Neuem Testament, zwischen Israel und der Kirche, zwischen Gottes Bund mit seinem Volk und der Botschaft des Messias. Denn die Geschichte des christlichen Antijudaismus beginnt nicht mit Hass, sondern mit einer bestimmten Art, die neutestamentlichen Texte zu lesen. Wer verstehen will, warum sich die Beziehung zwischen Christen und Juden über die Jahrhunderte so dramatisch entwickelte, muss zunächst verstehen, worin sich das Neue vom Alten Testament unterscheidet und worin sich beide zugleich erstaunlich ähnlich sind.
Der Unterschied zwischen dem Alten und dem Neuen Testament liegt weniger in einem Gegensatz als vielmehr in einer unterschiedlichen Schwerpunktsetzung innerhalb derselben Heilsgeschichte. Beide Teile der Bibel erzählen von Gottes Handeln, von seiner Treue und letztlich von der Erlösung. Doch während das Alte Testament vor allem die Beziehung Gottes zu...
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Warum ? Bei uns ist es Thora , bei den Griechen eine leicht veränderte Form der hebräischen Bibel und bei den Abendländischen Lateinern eine Wünschausgabe. Jahrhundertelang wurde von den Römern alles totgeschlagen was eine Verbindung von Juden zu Heiden darstellt, nicht nur Jesus. Mit Beginn des sog. „Christentums“ in Rom wurde dergleichen fortgesetzt, bis heute. Eine Wunschausgabe der griechischen Ausgabe, Verleumdungen, Unterstellungen, usf. und die Aussage, wir hätten Jesus getötet, reichten. Der Mob schreit bis heute .
Wir haben eine hebräische Bibel der Liebe und des Lebens – sie haben eine lateinische Wünschausgabe des Neuen Testamentes, einen G’tt der zum Töten aufruft (römisch-katholischer G’tt) und sind Anhänger eines Toten. Sie beten und glauben an die Kirche, der Papst ist der alleinige Vertreter Jesu, somit G’ttessohn II und damit G’tt.
Pfui Spinne – das !!! würde ein Jude niemals sagen
In den Urschriften der Evangelien und in den Briefen der Apostel wird kein Jesus Christus erwähnt! Der jüdische Ursprungsname des Erlösers war und ist Jeshua Ha Maschiach. Das erläutert der messianische Jude, Daniel Gruber, in seinem Buch mit dem, zugegeben, merkwürdigen Titel:
„Kopernikus und die Juden“ wie folgt:
»Iesou (Jesus) ist kein griechischer Name, kein griechisches Wort. Es bedeutet überhaupt nichts auf Griechisch, Ieso oder Iesous, das dasselbe Wort im Nominativ ist, ist eine griechische Translitera¬tion des hebräischen Namens „Jeshua“, das die gekürzte Form von „Jehoshua“ ist, was so viel wie „YHWH (Jachwe mit weichem ch) errettet“ bedeutet. …
Das „Jüdischen Neuen Testament, übersetzt von Dr. David Stern, ist meiner Meinung nach die authentischste Übersetzung des Neuen Testaments.
Jeshua
Josef, der Mann Mirjams (Maria), wurde durch den Engel Gottes aufgefordert, dem ersten Sohn seiner Frau Mirjam den Namen Jeshua zu geben. In der Luther-Übersetzung lautet der Vers in Mt. 1,20-21:
»… dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk (Israel) retten von ihren Sünden«.
Dr. Stern bemerkt dazu:
„Im Deutschen können wir diesen Retter der Menschen von der Sünde genauso gut auch Hans oder Otto nennen.“
Stern weiter:
„… denn nur im Hebräischen oder Aramäischen ergibt die Erklärung des Namens Jeshua … einen Sinn; im Griechischen (oder Deutschen) dagegen besagt sie gar nichts.“
Das hebräische Wort für »er wird erretten« ist joschia. Es hat die gleiche hebräische Wurzel (jod-schin-ajin) wie der Name Jeshua. … Der Name des Messias wird also anhand dessen erklärt, was dieser Messias tun wird – erlösen und aus Sünde und Verdammnis erretten.
Mit der Transliteration des jüdischen Namens in Jesus wurde im 2. Jhd. die Trennung vom jüdischen Ursprung vollzogen. Kaiser Konstantin verordnete am Konzil von Nicäa 325 u. Zt. die totale Trennung des Christentums von seinem jüdischen Ursprung. Die Juden wurden per Dekret einfach ausgeschlossen. Dort liegen die Wurzeln des permanenten Antisemitismus im Christentum.