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MitgliederWas ist wichtiger: Wie man im Land lebt, oder wem es gehört?

Kaum eine Frage zieht sich so kraftvoll durch die Bibel wie diese. Es ist die Frage nach Heimat, Identität, Verheißung und Verantwortung.

Israelische Soldaten überwachen die Grenze zum Libanon. Foto: Ayal Margolin/Flash90

Sie begleitet Abraham auf seinen Wanderungen, bewegt die Propheten, prägt die Geschichte Israels und beschäftigt bis heute Politiker, Historiker und Theologen. Gerade deshalb lohnt es sich, die biblische Perspektive genauer zu betrachten. Denn überraschenderweise gibt die Bibel auf diese Frage keine einfache Antwort. Aus biblischer Sicht gehört das Land Israel zunächst Gott selbst. Die deutlichste Aussage dazu findet sich in 3. Mose 25,23: „Das Land soll nicht auf Dauer verkauft werden, denn mir gehört das Land, denn ihr seid Fremdlinge und Beisassen bei mir.“

Damit macht die Bibel deutlich, dass selbst Israel nicht der absolute Eigentümer des Landes ist. Das Volk lebt darin aufgrund einer göttlichen Verheißung, doch der eigentliche Besitzer bleibt Gott. Dieser Gedanke zieht sich durch die gesamte Bibel. König David spricht vom Land (1. Samuel 26,19) als der „Erbschaft des HERRN“, und die Propheten erinnern immer wieder daran, dass Israel das Land verlieren kann, wenn es seine moralische und geistliche Verantwortung missachtet. Die Geschichte der beiden Exile zeigt, dass die Bibel das Land niemals als automatisches Eigentum versteht. Selbst Israel...

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Was ist wichtiger: Wie man im Land lebt, oder wem es gehört?”

  1. Marina Engelhardt sagt:

    DAS läßt sich einfach beantworten – er gab es uns, er übereignete es nicht Wir sind ein Schutzvolk, keine Schlächter. TEILEN, Gutes tun, Geben war oberstes Gebot und sollte es auch heute sein. GEMEINSAM statt einsam

  2. igopub sagt:

    Entscheidend für ganz Israel ist auch die Annahme seines Messias und Königs Jeshua ha Mashiach!

  3. Stephan Wolf sagt:

    Jetzt gerade ist Israel für die Völker auch ein Stein des Anstoßes, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Wer sich von der Erlösung Gutes für sich selbst erhofft, ist mit Israel und hofft auf ihren Erfolg, während alle, die wissen, dass sie bei der Endabrechnung leer ausgehen werden oder denen das alles egal ist, sich vom Strudel der Anti-, Rebellions- und Aufruhr- Bewegungen mitreißen lassen. Jeder wird am Ende das finden, wofür er sich jetzt anstrengt und viele werden enttäuscht sein und ihre heutigen Wege und ihre Leichtfertigkeit bitter bereuen.

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