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MitgliederWas mich sechs Jahrzehnte Geschichte gelehrt haben

Von Vietnam und dem Sechstagekrieg über den Fall der Berliner Mauer bis zum 7. Oktober: Ein persönlicher Blick auf sechs Jahrzehnte voller Umbrüche – und auf das, was bleibt.

Menschen feiern am 10. November 1989 auf der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor die Öffnung der Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland. Foto: EPA/STR

Ich wurde 1965 geboren. Die USA schickten gerade ihre ersten Bodentruppen nach Vietnam, die Rolling Stones sangen „Satisfaction“. Die Welt war geteilt durch den Kalten Krieg, die Angst vor einem Atomkrieg und den Kampf der Ideologien. Niemand konnte damals ahnen, welche dramatischen Umwälzungen meine Generation erleben würde.

Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt, dass eines die Menschen immer wieder überschätzen: ihre Fähigkeit, die Zukunft vorherzusagen. Imperien, die unbesiegbar schienen, sind verschwunden. Mauern, die für die Ewigkeit gebaut wurden, sind gefallen. Revolutionen haben die Welt verändert. Und dennoch überrascht uns die Geschichte immer wieder aufs Neue.

Als ich zwei Jahre alt war, veränderte der Sechstagekrieg die Landkarte des Nahen Ostens. Zwei Jahre später betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Mit acht Jahren sah ich, wie der Jom-Kippur-Krieg Israel erschütterte und 1973 zu einer weltweiten Ölkrise führte.

1979, als ich 14 Jahre alt war, veränderte die Islamische Revolution den Iran und damit den gesamten Nahen Osten. Im selben Jahr brachte Sony den ersten Walkman auf den Markt. Plötzlich konnte...

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Was mich sechs Jahrzehnte Geschichte gelehrt haben”

  1. Judith Bahmann-Hänke sagt:

    Bemerkenswert in dieser Kürze und ein wirklich weises Fazit. Sei gesegnet!

  2. One sagt:

    Wieder einmal ein äußerst treffender, intelligenter Text von Ihnen lieber Herr Aviel Schneider!
    Die Welt, wie wir (ich bin JG 1960) sie kennen wird nicht mehr lange bestehen – alleine GOTT YHWH regiert, Sein Sohn, der Messias aus dem Volk der Juden, JESUS, der Gesalbte, wird zum zweiten Mal auf diese Erde kommen und dann wird alles anders sein als beim ersten Mal!

    Zu Ihren erwähnten Zitaten aus der Bibel möchte ich gerne noch auf die Bergpredigt und auf das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung des Messias an Johannes, hinweisen.
    Trost und Zuversicht ist in diesen und den kommenden Zeiten des Schreckens nur im Glauben an den Einzigen GOTT YHWH und Seinen Sohn sowie den Heiligen Geist zu finden.

    Herzliche Grüße aus Österreich nach Jerusalem an Sie und das ganze Team von IH 💛

    Frau One

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