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MitgliederIran, Israel und der Westen: Stolperstein der Geschichte

Ein alttestamentlicher Vers (3.Mose 19,14) wirkt auffallend aktuell: „Lege keinen Stolperstein vor den Blinden.“

Waffen statt Aufbau - Terroristen des Islamischen Dschihad in Gaza Stadt. Foto: Ali Ahmed/Flash90

Was einst wie eine einfache Anweisung zum Schutz eines Schwachen klang, entpuppt sich heute als Schlüssel zum Verständnis von Geopolitik. Denn auch in den aktuellen Konflikten zwischen Iran, Israel, den Vereinigten Staaten und dem übrigen Westen geht es oft genau darum: Wer nutzt Unwissenheit aus? Wer hält ganze Völker in Abhängigkeit? Wer legt anderen bewusst Hindernisse in den Weg, militärisch, ideologisch oder politisch? Der Nahe Osten wird nicht nur mit Raketen, Sanktionen und Terrornetzwerken geformt, sondern auch durch Manipulation, Wegsehen und Missbrauch von Macht. Daher stellt der Vers eine unbequeme Frage an unsere Zeit. Wer sind heute die Blinden, und wer sind jene, die sehen, aber trotzdem Stolpersteine legen? Ein Bibelvers erklärt den Iran besser als jeder Geheimdienstbericht. Was haben ein Stein auf einem Weg, ballistische Raketen, Drogen und Terror-Proxys gemeinsam? Was dem Volk Israel einst als göttliches Gebot gegeben wurde, verwandelte das Regime in Iran in sein exaktes Gegenteil, zu einer Staatsdoktrin von Zerstörung, Hass und ideologischer Feindschaft. Und die Welt zahlt den Preis dafür.

„Lege keinen...

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Patrick Callahan

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