Die Rede des argentinischen Präsidenten Javier Milei ist weit mehr als eine politische Solidaritätsbekundung mit Israel. Sie wirft eine grundsätzliche Frage auf: Warum gibt es nur wenige Staatsführer auf diesem Planeten, die Israels historische Rolle in der Weltgeschichte, seine politische Bedeutung und seine geistliche Stellung verstehen, während die Mehrheit dies entweder ignoriert oder bewusst ablehnt? Er sprach über Israel als Ursprung einer Zivilisation, als Quelle von Werten und als geistliches Fundament der westlichen Welt. Damit berührte er einen Gedanken, der bereits die Propheten Israels beschäftigte: Jerusalem ist nicht nur eine Stadt, und Israel ist nicht nur ein Staat. Seit Jahrtausenden steht das jüdische Volk im Mittelpunkt von Auseinandersetzungen, die weit über territoriale Konflikte hinausgehen. Vielleicht erklärt genau das, warum die Debatten über Israel oft eine Intensität erreichen, die kein anderes Land erfährt. Denn wer Israel nur durch die Brille von Politik, Diplomatie oder Militär betrachtet, versteht nur einen Teil der Geschichte. Wer jedoch die biblische, historische und geistliche Dimension erkennt, versteht, warum Jerusalem seit Jahrtausenden die Aufmerksamkeit von Königen, Imperien, Religionen und Nationen auf sich zieht. Javier Milei gehört zu...
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