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Vier israelische Soldaten im Südlibanon gefallen

Gefechte mit Hisbollah-Kämpfern fordern weitere Opfer – Einsatz im Grenzgebiet eskaliert erneut.

Gefallene Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte: Staff Sgt. Maxsim Entis, Capt. Noam Madmoni, Staff Sgt. Ben Cohen und Staff Sgt. Gilad Harel, Angehörige des Aufklärungsbataillons 934 der Nahal-Brigade. Foto: IDF

Bei schweren Gefechten im Südlibanon sind vier Soldaten der israelischen Armee gefallen. Nach Angaben der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) kamen die Soldaten am Dienstagmorgen bei einem Feuergefecht auf kurze Distanz mit Kämpfern der vom Iran unterstützten Hisbollah ums Leben.

Bei den Gefallenen handelt es sich um Capt. Noam Madmoni (22) aus Sderot, Staff Sgt. Ben Cohen (21) aus Lehavim, Staff Sgt. Maxsim Entis (21) aus Bat Yam und Staff Sgt. Gilad Harel (21) aus Modiin. Alle vier dienten im Aufklärungsbataillon 934 der Nahal-Brigade, einer Spezialeinheit der Infanterie.

Der Name des vierten Soldaten wurde erst vor Kurzem zur Veröffentlichung freigegeben.

Nach Militärangaben gerieten die Soldaten im westlichen Abschnitt des Südlibanon in ein Gefecht auf kürzeste Distanz. Solche Nahkämpfe gelten als besonders gefährlich und deuten darauf hin, dass Hisbollah-Kämpfer weiterhin in unmittelbarer Nähe zu israelischen Einheiten operieren können.

Bei dem Vorfall wurden zudem drei weitere Soldaten verletzt, einer davon schwer. Die Verwundeten wurden zur medizinischen Behandlung nach Israel evakuiert. Ihre Familien sind informiert.

Die Zahl der gefallenen israelischen Soldaten seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 steigt damit auf 935. Seit der Ausweitung der Bodenoffensive im Südlibanon Anfang März wurden nach Armeeangaben zehn Soldaten getötet.

Bereits am Montag war ein weiterer Soldat gefallen: Sgt. Liran Ben-Zion (19) aus Holon, der im 9. Bataillon der 401. Brigade diente. Bei demselben Einsatz wurde ein Offizier schwer verwundet.

Die Kämpfe sind Teil der anhaltenden israelischen Einsätze gegen Hisbollah-Stellungen im Südlibanon.

Israel reagierte darauf mit verstärkten Luftangriffen auf Hisbollah-Stellungen im Libanon und weitete seine Bodenoperationen aus. Ziel ist es nach Angaben der Armee, eine Sicherheitszone entlang der Grenze zu schaffen und die anhaltenden Angriffe auf die israelische Bevölkerung zu unterbinden.

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Patrick Callahan

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