Während das iranische Staatsfernsehen und die Agentur IRNA sofort einen „israelisch-amerikanischen Angriff“ als Ursache festlegen, mahnt der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani zur Besonnenheit. Er betont, dass sowohl Israel als auch die USA den Vorfall erst sorgfältig prüfen müssen, da keine eigenen Operationen in diesem Gebiet bekannt seien. Doch genau hier zeigt sich das gefährliche Paradoxon der modernen Berichterstattung. Warum vertraut man in diesem Fall blind auf Medien, deren mangelnde Glaubwürdigkeit faktisch belegt ist? In kaum einem anderen Land der Welt wird die Presse derart massiv zensiert wie unter der Mullah-Herrschaft. Die Organisation Reporter ohne Grenzen führt den Iran in der Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 176 von 180, damit rangiert das Regime sogar noch hinter den palästinensischen Gebieten, Platz 163. Wenn die ungeprüfte Propaganda von Gewaltherrschern schwerer wiegt als die mühsame Verifizierung durch Rechtsstaaten, hat der Journalismus seine Kernstandards aufgegeben. Wer lokale Berichte aus Gebieten ohne Pressefreiheit als Fakten verkauft, leistet eine Form von intellektueller Kapitulation. Es ist Zeit für eine Rückbesinnung auf die Wahrheit, bevor die visuelle Gewalt inszenierter Bilder die Freiheit endgültig besiegt. Ich schreibe darüber, weil ich...
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Die angebliche Tragödie in Minab ist nicht nur eine bequeme Ausrede, um Israel erneut zu verleumden, sondern auch für uns Europäer, um nicht Verantwortung zu übernehmen: Verantwortung in erster Linie für Gleichgültigkeit, Ignoranz und Verantwortungslosigkeit über Jahrzehnte, trotz ständiger Warnungen vor allem aus Israel.
Sure 3, 54 Allah ist der „beste Listenschmied“ … Täuscher. Deshalb sind Lüge, Betrug, Wort- und Vertragsbruch gegenüber Ungläubigen nicht verwerflich, sondern zulässige bewundernswürdige List eines Muslims im Kampf gegen die Ungläubigen.