(JNS) In gewisser Weise wäre es schön, wenn die Feierlichkeiten zum Chanukka-Fest die Haltung widerspiegeln könnten, mit der jene, die die westliche Popkultur kontrollieren, versuchen, es zu verwässern, um es in die weihnachtliche Stimmung der Feiertage zum Jahresende einzupassen. Doch im Moment ist das sogar noch realitätsferner als in friedlicheren Zeiten, was das jüdische Leben betrifft.
Nach dem Massaker von Bondi Beach, bei dem bei einer Chanukka-Veranstaltung 15 Menschen ermordet wurden, ist es kaum noch möglich, so zu tun, als sei die Bedeutung des „Lichterfestes“ etwas anderes als das, was sie immer gewesen ist: ein Gedenken an eine Episode im fortwährenden Kampf ums Überleben gegen die Versuche von Antisemiten, die Existenz des jüdischen Volkes auszulöschen.
Es ist zudem enttäuschend, dass die Führung eines Landes, das nach dem Zweiten Weltkrieg so viele Holocaust-Überlebende aufgenommen hat, dem palästinensischen Gruppendruck nachgegeben und die Wachsamkeit hat schleifen lassen und damit faktisch zugelassen hat, dass es überhaupt zu einem derart schrecklichen Vorfall kommen konnte. Der Preis antisemitischer...
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