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Netanjahu bietet Iran Hilfe bei Wasserkrise an – nach Sturz des Regimes

In einer Videobotschaft an das iranische Volk machte der israelische Ministerpräsident die „Tyrannen in Teheran“ für die aktuelle Krise verantwortlich.

Iran
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu besucht Ende Juli 2025 einen Luftwaffenstützpunkt. Foto: Kobi Gideon/GPO.

(JNS) Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bot Iran Hilfe bei der Bewältigung seiner Wasserprobleme an, sobald das iranische Volk das tyrannische Regime in Teheran abgeschüttelt hat.

„Der Durst nach Wasser im Iran wird nur noch vom Durst nach Freiheit übertroffen“, sagte der Regierungschef in einer knapp fünfminütigen Videoansprache an das iranische Volk, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Von Jerusalem aus erklärte er detailliert, was der jüdische Staat in dem „Moment“ nach dem Sturz des Regimes und der Erlangung der Freiheit leisten könnte: „Israels führende Wasserexperten werden in jede iranische Stadt strömen und modernste Technologie und Fachwissen mitbringen. Wir werden dem Iran helfen, Wasser zu recyceln, wir werden dem Iran helfen, Wasser zu entsalzen.“

Zu Beginn seiner Ansprache machte er die Führer der Islamischen Republik für die aktuelle Wasserkrise verantwortlich.

„Grüße aus Jerusalem, an das stolze Volk des Iran. Eure Führer haben uns den 12-Tage-Krieg aufgezwungen, und sie haben kläglich verloren. Sie lügen, dass sich die Balken biegen, aber in seltenen Momenten sagen sie die Wahrheit“, bemerkte Netanjahu.

„Vor ein paar Tagen sagte der iranische Präsident: ‚Wir haben Probleme mit Wasser, Strom, Geld und Inflation – wo haben wir kein Problem? Bis September oder Oktober wird in den Stauseen kein Wasser mehr sein.‘ Er hat recht. Alles bricht zusammen.

In dieser brutalen Sommerhitze habt ihr nicht einmal sauberes, kühles Wasser, um es euren Kindern zu geben. So eine Heuchelei. So eine Verachtung für das iranische Volk. So zu leben, ist euch gegenüber nicht fair. Es ist euren Kindern gegenüber nicht fair.“

Das in London ansässige oppositionelle Medienportal Iran International berichtete am Dienstag, dass Teheran die Wasserversorgung für Großverbraucher kürzen werde, da die Hauptstadt mit der schlimmsten Dürre seit über einem Jahrhundert konfrontiert ist.

„Ihr, die Nachfahren von Kyros dem Großen, verdient viel mehr“, betonte Netanjahu und prangerte die „Tyrannen von Teheran“ an, die Milliarden Dollar an ihre regionalen Terror-Proxies senden, anstatt das Geld im eigenen Land einzusetzen.

Der Ministerpräsident rief die Iraner auf, auf die Straßen zu gehen, um gegen das Regime zu protestieren, und versicherte, dass Israel und die Welt an ihrer Seite stehen werden.

„Bald wird euer Land frei sein. Wasser wird im Überfluss vorhanden sein. Eure Wirtschaft wird sich erholen und gedeihen. Eure Kinder werden wieder fröhlich und unbeschwert sein“, sagte Netanjahu abschließend.

„Wie unser Staatsgründer Theodor Herzl (über den jüdischen Staat) sagte: ‚Wenn ihr wollt, ist es kein Traum.‘ Und ich sage euch: Wenn ihr wollt, ist ein freier Iran kein Traum. Jetzt ist die Zeit zu handeln. Jetzt ist die Zeit, für die Freiheit zu kämpfen. Iran Baraye Irani (Iran für Iraner).“

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Patrick Callahan

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