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MitgliederTacheles mit Aviel – „Das war kein treugemeinter Schlag von Freunden“

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Während der Staat Israel seinen erbitterten Kampf gegen die Hamas im Gazastreifen fortsetzt, mehren sich auch im Innern kritische Stimmen.

Golan Olmert
Der Vorsitzende der Demokratischen Partei, Yair Golan, hält am 20. Mai 2025 in Tel Aviv eine Pressekonferenz ab. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

Darf man das eigene Volk kritisieren, wenn diese Kritik scheinbar den Feinden in die Hände spielt? Ist es legitim, auf Missstände hinzuweisen, selbst wenn das nach außen als Schwäche oder Spaltung erscheint? Diese Frage ist nicht neu, sie ist so alt wie das Volk Israel selbst. Und die Bibel hat darauf eine überraschend klare Antwort: Die Propheten waren oft unbequeme Patrioten.

Amos, Jesaja, Jeremia und Micha prangerten Ungerechtigkeit, Korruption, soziale Kälte und religiöse Heuchelei an – nicht heimlich, sondern laut, öffentlich, eindringlich. Und das nicht in friedlichen Zeiten, sondern unter dem Schatten imperialer Bedrohung: Assyrien im Norden, Babylon im Osten, politische Instabilität im Inneren. Wie sollte man daher Kritik beurteilen, die der eigenen Volksführung mitten im Krieg Kriegsverbrechen vorwirft?

Zwei ehemalige Spitzenvertreter aus Politik und Militär – Ex-Ministerpräsident Ehud Olmert und der frühere stellvertretende Generalstabschef Yair Golan – entschieden sich in den vergangenen Tagen, scharfe Kritik an Israels militärischem Vorgehen zu äußern. Olmert sagte in einem Interview mit der BBC unverblümt: „Was Israel im Gazastreifen...

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Patrick Callahan

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5 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – „Das war kein treugemeinter Schlag von Freunden“”

  1. Havershalom sagt:

    „Treu gemeint sind die Schläge des Freundes, aber reichlich sind die Küsse des Hassers.“
    Die Verräter sind wirklich sehr oft die „Küsser“

  2. udin sagt:

    Golan und Olmert haben den Verstand verloren. Der Hass auf Netanjahu ist an dessen Stelle getreten und hat jegliche Ratio verdrängt. Es kann einem Angst einjagen, dass solche Leute jemals was zu sagen hatten.

    An ihren Aussagen ist nichts wahr. Sie sind nur ein gefundenes Fressen für die Todfeinde Israels und aller Juden. Für diese Aussagen gibt es keine Entschuldigung. Das gilt besonders für Yair Golan, der selbst Ehud Olmert in Sachen Bösartigkeit übertrifft.

    Der Doppelmörder an dem jungen Paar in New York dürfte sich auf jeden Fall über diese Schützenhilfe gefreut haben.

  3. Judith Winkler sagt:

    Die biblischen Propheten lebten nicht in medialen Zeiten, wie wir sie heute haben! Das müßten auch diese beiden „Herrlein“ wissen und danach handeln bzw. reden, noch besser: den Mund halten!!!

  4. Roland Kunz sagt:

    Eine glasklare Analyse von Aviel Schneider; Entlarvend für Yair Golan und den greisen ehemaligen Häftling Olmert, bestätigend für die echten und aus ethischem Grund kritisierenden Propheten, wie wir sie aus der Bibel kennen.
    Die beiden ideologisierenden Hass-Kritiker begehen mutmasslich Hochverrat, was in Kriegszeiten die Höchststrafe nach sich ziehen müsste.
    Gesinnungsmässig auch nicht viel besser sind Journalisten und Schriftsteller wie Moshe Zimmermann, Jose Brunner oder aktuell Ofer Waldman, welche sich als nützliche Idioten z.B. vom öffentlich-rechtlichen Schweizer Radio SRF in Interviews einspannen lassen, in denen sie das antisemitische Narrativ des Senders nachplappern, bzw. bestätigen und nicht einmal ansatzweise merken, welchen Schaden sie für Israel und die Jüdische Gemeinschaft anrichten.

  5. ingoheym sagt:

    Hallo ihr lieben Leser, Olmert und Konsorten gehören vor ein Gericht und dann in eine geschlossene Anstalt – oder ? Was treibt diese Menschen um ? Das was im Gazastreifen mit der Hamas passiert, hebe ich schon vor Monaten vorausgesagt und leider Recht gehabt. Das die Angehörigen der Geiseln eine spezielle Meinung und Angst haben, ist verständlich. Wenn aber Trittbrettfahrer das für sich persönlich nutzen muß unterbunden werden. Mir ist es unverständlich, daß es doch eine nicht geringe Zahl von Anhängern gibt, die nicht erkennen, was die Hamas erreichen will. Ohne Bibi und sein dicles Fell wäre Israel auf lange sich verloren. Ich wünsche ihm alle Kraft der Welt. Shalom

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