Ein terroristischer Anschlag in der Nähe von Jokneam in Untergaliläa forderte am Montag ein Todesopfer und hinterließ eine weitere Person mit schweren Verletzungen. Der Angreifer wurde von Sicherheitskräften neutralisiert.
Nach ersten Berichten von Magen David Adom und United Hatzalah wurde ein etwa 70-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt, während ein 20-jähriger mittelschwere Verletzungen erlitt. Spätere Meldungen bestätigten, dass der ältere Mann seinen Verletzungen erlag, während sich der Zustand des jüngeren Opfers verschlechterte.
Der Terrorist fuhr zunächst mit seinem Fahrzeug in eine Bushaltestelle bei Jokneam und attackierte anschließend Passanten am Tishbi-Kreuzung mit einer Schusswaffe. Sicherheitskräfte vor Ort reagierten umgehend und neutralisierten den Angreifer, der mit einem Sturmgewehr bewaffnet war.
🚨 #BREAKING NEWS | Israeli man murdered in terror attack at Tishbi Junction
➤ A 75-year-old man has been shot dead in a terror attack near the northern town of Yokne’am, the Magen David Adom are reporting.
➤ Police report that the terrorist initially rammed his vehicle into… pic.twitter.com/0C1fXoVnKp
— Jewish News Syndicate (@JNS_org) March 24, 2025
Laut Doron Kadosh, Militärkorrespondent des Armeeradios, handelte es sich um einen kombinierten Angriff mit einer Mischung aus Rammattacke, Messerattacke und Schusswaffengebrauch. Der Terrorist rammte zuerst einen 20-Jährigen an der Bushaltestelle, stieg dann aus und stach mehrfach auf ihn ein. Anschließend zog er eine Schusswaffe und feuerte auf ein vorbeifahrendes Fahrzeug. Während der Fahrer unverletzt blieb, wurde sein Vater, ein Mann in den Siebzigern, tödlich getroffen.
Ein Augenzeuge berichtete Channel 12 News: „Ich war nur zwei Autos entfernt. Ein Renault raste in die Bushaltestelle und schleuderte einen Mann durch die Luft. Dann zog der Terrorist eine Waffe und begann zu schießen. Jemand aus dem Gegenverkehr neutralisierte ihn.“
Ein weiterer Zeuge ergänzte: „Es herrschte keine Panik. Innerhalb von zwei bis drei Minuten war er außer Gefecht gesetzt. Ich habe sogar überlegt, ihn zu überfahren, aber da lag er bereits am Boden.“
Israels Außenminister Gideon Sa’ar, der in Jerusalem mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas sprach, verurteilte den Anschlag und machte die anhaltende Hetze der Palästinensischen Autonomiebehörde dafür verantwortlich.
Der Anschlag reiht sich in eine Serie terroristischer Attacken ein: Erst vor wenigen Wochen wurde ein 70-jähriger Mann in Haifa erstochen, während vier weitere Personen verletzt wurden. Der Angreifer, ein 20-jähriger Druse aus Shfaram, wurde als Yitro Shaheen identifiziert. Im vergangenen Monat wurde ein Mann in seinen Sechzigern in seinem Garten in Gan Ner mit einer Axt attackiert. Der Angreifer entkam damals vom Tatort.




