Magen David Adom (Roter Davidstern, MDA) trauert um den Rettungssanitäter Neria Moshe Cohen, der drei Jahre lang freiwillig in der MDA-Station Givat Shmuel diente und am 4. Juni im Alter von 26 Jahren getötet wurde. Neria war Reservesoldat der israelischen Streitkräfte und kämpfte im Krieg in Gaza. Neria hinterlässt Eltern, einen Bruder und zwei Schwestern und wurde auf dem Militärfriedhof in Har Herzl in Jerusalem beigesetzt, begleitet von vielen Freunden und Angehörigen auf seinem letzten Weg.
Noa Levy, Rettungsassistentin beim MDA: „Ich habe Neria vor sechs Jahren kennengelernt, als wir zusammen als Freiwillige arbeiteten. Während des Rettungssanitäterkurses haben wir uns kennengelernt und viele Schichten zusammen auf der Station absolviert. Er war ein wohltätiger, großzügiger Mensch mit unendlicher Freude. Er wollte bei jeder Gelegenheit ehrenamtlich helfen und behandelte seine Patienten stets professionell und mit einem Lächeln. Mein letztes Gespräch mit ihm ist erst ein paar Tage her, und ich kann nicht glauben, dass er nicht mehr unter uns weilt. Ich vermisse ihn sehr, die Station ist ohne ihn unvollständig. Möge sein Andenken gesegnet sein.“
MDA-Sanitäterin Esti Friedman in ihrer Trauerrede: „Neria und ich wurden zur gleichen Zeit am gleichen Tag geboren und erhielten am gleichen Tag unsere MDA-Ersthelfer-Ausrüstung. Wir wuchsen zusammen in der Organisation und waren sehr gute Freunde. Er war immer ruhig und bescheiden und wollte jedem in seiner Umgebung helfen – nicht für Ehre oder Dank, sondern einfach aus Herzensgüte. Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei MDA strebte er immer nach großen Zielen im medizinischen Bereich und war im dritten Jahr seines Medizinstudiums an der Universität Beer Sheva. Er war rund um die Uhr aktiv, um seine Träume zu verwirklichen, die immer darin bestanden, anderen zu helfen. Wir werden ihn sehr vermissen.“
MDA-Generaldirektor Eli Bin: „Die MDA-Familie hat einen professionellen, beliebten und talentierten Freiwilligen verloren, der bei jeder Gelegenheit helfen und lächeln wollte. Wir sprechen seiner lieben Familie unser tiefstes Beileid aus und stehen ihr in dieser schweren Zeit bei.“
Siehe auch: Sanitäter an der Front – die Helden von Magen David Adom




