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Rabbiner: Gott war am 7. Oktober da, genau wie im Jahr 1948

„Man kann nicht fragen, wo Gott war, wenn eine Tragödie eintritt, aber seine Gegenwart in positiven Situationen ignorieren.“

Gott
Rabbiner Igal Cohen. Foto von David Cohen/Flash90

Wo war Gott am 7. Oktober 2023, als die Feinde Israels über seine Südgrenzen strömten, um nach Belieben zu foltern, zu vergewaltigen und zu morden?

Diese Frage wird in letzter Zeit häufig gestellt, genau wie nach dem Holocaust der Nazis.

Rabbiner Igal Cohen, ein prominenter israelischer Geistlicher, hält sie jedoch für etwas heuchlerisch, da nur wenige bereit sind, Gottes Gegenwart oder Rolle bei positiven Ereignissen wie der wundersamen Wiedererrichtung Israels als Nationalstaat im Jahr 1948 in Betracht zu ziehen.

„Die Frage ‚Wo war Gott?‘ ist eine gute Frage“, so Rabbi Cohen gegenüber Channel 14 News. „Wo war Gott, als der Staat Israel wiedergeboren wurde? Wir können nicht zu Gott sagen ‚Wo warst du?‘, wenn etwas Schlimmes passiert, aber wenn etwas Gutes passiert, ist es uns egal, wo er war.“

Wer die offensichtliche Abwesenheit Gottes an diesem Schwarzen Schabbat infrage stellen möchte, so der Rabbiner weiter, sollte sich überlegen, wie er anwesend war, als sich Israel 1948 aus der Asche erhob oder als die israelischen Armeen 1967 und in anderen Kriegen überlegene feindliche Streitkräfte besiegten.

„Ich kann nicht für Gottes Agenda sprechen“, betonte Rabbi Cohen. „Ich weiß aber, dass er immer da ist. Manchmal sind die Dinge gut, manchmal schlecht. Selbst das Schlechte kann dazu dienen, uns zu vereinen und zu stärken. Aber ich glaube nicht, dass irgendjemand mit dem Finger zeigen und urteilen und sagen kann: ‚Das ist aus diesem Grund passiert‘.“

Unterm Strich: „Gott ist seit mehr als 3.000 Jahren mit uns. Er hat uns auferweckt, er hat uns den Sieg gebracht. Wenn du das verstehst und an den Schöpfer glaubst, weißt du, dass du in guten Händen bist.“

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Rabbiner: Gott war am 7. Oktober da, genau wie im Jahr 1948”

  1. Roland Kunz sagt:

    Wie recht Rabbiner Igal Cohen hat. Und diese absolut korrekte Sicht gilt nicht nur für die Juden, sondern auch für die Christen.

    • Danny sagt:

      Sehe ich auch so!

      Römer 8,28 „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach ⟨seinem⟩ Vorsatz berufen sind.“

      Römer 8,31 „Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer ⟨ist⟩ gegen uns?“

      Niemand kann uns von der Liebe Gottes trennen, die in unserem Herrn Jesus Christus ist. Genauso kann auch niemand Gottes auserwähltes Volk Israel auslöschen und Gottes Zusagen und Versprechen zunichte machen. Es wird alles geschehen was geschrieben steht im Worte Gottes.

  2. Wolfgang Schmalz sagt:

    Für mich nachvollziehbar gute Argumentation

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