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Tacheles mit Aviel – Islamisten töten Juden und Christen

Von Kibbuz Be’eri nach Moskau. Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Putin hat sich mit dem Teufel verbündet, und jetzt hat ihn der Teufel in Moskau geschlagen.

IS
Russische Rettungskräfte bergen die Leichen von Opfern in der Nähe der brennenden Konzerthalle Crocus City Hall nach dem Anschlag in Krasnogorsk bei Moskau, Russland, am 22. März 2024. Foto: EPA-EFE/WASSILY PRUDNIKOW

Nachdem sich Putin mit palästinensischen Terroristen verbündet hatte, wurde er gestern von ihren islamistischen Kollegen, den Dschihadisten des Islamischen Staates, geschlagen.

Die ersten Meldungen über den Terroranschlag in der Konzerthalle Crocus City Hall am Stadtrand von Moskau erreichten uns nach dem Schabbatessen um Mitternacht über Telegram. Die Zahl der Toten ist auf 140 gestiegen, Hunderte wurden verletzt. Das Erste, was mir durch den Kopf ging, war die Frage, wie dieser barbarische Terroranschlag in Russland in den Medien und in der Politik im Vergleich zu dem Massaker vom 7. Oktober im Süden Israels interpretiert wird. In Israel wurden am Morgen des schwarzen Schabbats zehnmal mehr Menschen abgeschlachtet, und dieses Massaker wurde von islamistischen Terroristen verübt, die Juden, Zionisten und Israelis hassen. Unabhängig davon, ob sich die Terroristen Hamas oder IS-Dschihadisten nennen, haben beide Terrorgruppen religiöse Motive für den Mord an Juden und Christen. Die Hamas beansprucht das Land für sich und will die Juden aus dem Gelobten Land vertreiben. Die IS-Dschihadisten bekämpfen die Christen, weil aus ihrer Sicht die Muslime unter den christlichen Armeen im Nahen Osten, in Amerika und Russland leiden. Für das IS-Kalifat sind die Christen die historischen Kreuzritter, die vor tausend Jahren die Muslime abgeschlachtet haben.

Der Westen übersieht das religiöse Motiv in der Politik. Der russische Präsident Wladimir Putin verurteilte das Massaker in der Konzerthalle bei Moskau als „barbarischen Terroranschlag“ und stellte in seiner Rede zugleich „eine Verbindung zu den ukrainischen Nazis“ her. Außerdem sagte Putin, dass „alle Terroristen verhaftet wurden und dass sie sich wie die Nazis verhalten haben“. Putin verwendet die gleiche Terminologie wie Israel nach dem Massaker im Süden: „barbarischer Terrorangriff und Nazis“.

Der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Ansprache an die Bevölkerung nach dem Terroranschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hall in der Region Moskau, Moskau, Russland, 23. März 2024. Foto: EPA-EFE/MIKHAIL METZEL/SPUTNIK/KREMLIN POOL

Die islamistischen IS-Dschihadisten hatten bereits am Freitagabend über ihren Propagandakanal Amaq bekannt gegeben, dass der Anschlag „Tausenden von Christen in einer Musikhalle“ gegolten habe. Die sunnitischen IS-Dschihadisten bekämpfen alle Ungläubigen, Christen, Juden, Schiiten und auch Sunniten, die sich nicht an die Regeln des IS-Kalifats halten. Religiöse Motive für Kriege und Terroranschläge werden von westlichen Regierungen schlichtweg ignoriert. Für Islamisten gibt es nur religiöse Motive für Anschläge, so wie der Linksterrorismus in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts kommunistische und antiimperialistische Motive hatte, wie z.B. bei der „Rote-Armee-Fraktion“ (Baader-Meinhof-Bande). Terror ist und bleibt Terror. Der Punkt ist, dass die modernen Regierungen im Westen die religiösen Motive in der Politik wie im Terror einfach unterschätzen. Aus dem einfachen Grund, weil die westlichen Regierungen selbst jede Beziehung zur Religion verloren haben.


Alle sechs mutmaßlichen islamistischen Terroristen sollen Tadschiken sein. Sie gehören den Dschihadisten des IS an und sind ein Ableger der ISPK (Islamischer Staat Provinz Khorasan), einer weiteren Terrorgruppe, die für den Sturz ungläubiger Regierungen in der historischen Region Khorasan kämpft. Ihr Ziel ist die Errichtung eines Kalifats in Süd- und Zentralasien unter der islamischen Scharia, das sich über die Region hinaus ausdehnen soll. Diese IS-Terroristen wollten nach ausländischen Quellen zu Weihnachten auch Anschläge auf den Wiener Stephansdom und den Kölner Dom verüben. Diese konnten jedoch verhindert werden. Tacheles, wer die IS-Dschihadisten im Nahen Osten am blutigsten bekämpft hat, waren die Russen und deshalb muss das russische Christentum bekämpft werden. Terror ist ein Mittel, um religiöse oder politische Ziele zu erreichen. Aber im Falle Israels wird das oft bezweifelt, weil ein religiöses Motiv im Spiel ist, das die Nationen nicht ertragen können.

Im Gazastreifen will die Hamas Israel aus religiösen Gründen vernichten, so wie die Dschihadisten des IS anderswo Ungläubige terrorisieren und vernichten wollen. Aber im Falle Israels nimmt die westliche Welt mehr Rücksicht auf die Täter als auf die Opfer, aus dem einfachen Grund, weil die Welt die biblischen Verheißungen für das jüdische Volk in Israel nicht wahrhaben will. Aus ihrer Sicht haben die Juden aus religiösen Motiven den Palästinensern das Land geraubt, und genau das ist die Quelle allen Übels im Nahostkonflikt zwischen Juden und Arabern. Die Heimkehr des jüdischen Volkes nach den biblischen Visionen der Propheten ist der Auslöser für den palästinensischen Befreiungskampf – Terror. In den ersten Tagen hatte die Mehrheit der Weltöffentlichkeit Mitleid mit Israel, aber das verschwand nach einigen Wochen und heute, nach über 30.000 Toten im Gazastreifen, hat die Welt die Sympathie mit Israels Kampf gegen den Terror verloren. Jetzt wollen die Regierungen keine Waffen mehr an Israel verkaufen, weil sie nur noch das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung sehen. Wir haben von Anfang an gesagt, dass die Nationen Israel keine lange Gnadenfrist einräumen werden, um die Hamas-Terroristen zu vernichten. Wir werden sehen, wie Putin gegen die islamistischen Terroristen vorgeht und wie die Welt darüber urteilen wird.

Russland versucht aktiv, die arabische Welt für sich zu gewinnen, indem es die arabischen Länder zur Umgehung der Sanktionen nutzt. Teil der Strategie ist die unerschütterliche Unterstützung der palästinensischen Sache, was durch mehrere Besuche von Hamas-Delegationen zu Konsultationen in Moskau unterstrichen wurde.

 

Seit dem Anschlag der Hamas am 7. Oktober hat Russland eine klare Pro-Hamas-Position eingenommen, und Präsident Wladimir Putin hat sogar das Schicksal Russlands mit dem Schicksal des palästinensischen Volkes verknüpft. Diese Haltung beruht auf der von Putin vertretenen Auffassung, dass sich die Welt von einer unipolaren zu einer multipolaren Ordnung entwickelt. Demnach ist Israel Teil des Westens, angeführt von den USA, und als solcher Teil des antirussischen Pols. Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Russland und den USA muss Israel daher die grundlegenden Beweggründe für die russische Politik verstehen, die darauf abzielt, die bestehende Weltordnung aufzubrechen. Israel muss auch die entscheidende Rolle verstehen, die Russland der muslimischen Welt in der von ihm angestrebten neuen Weltordnung zuweist. Deshalb hat Putin die Hamas und andere palästinensische Terrorgruppen, darunter die Fatah, zu Gesprächen über den Krieg im Gazastreifen nach Moskau eingeladen.


Regierungen in aller Welt haben den schrecklichen Terroranschlag auf unschuldige Konzertbesucher in Moskau verurteilt, obwohl alle westlichen Regierungen mit Putin wegen des Ukrainekrieges zerstritten sind. Sogar UN-Generalsekretär António Guterres und der UN-Sicherheitsrat verurteilten den Terroranschlag in Moskau prompt, was sie gegenüber Israel nicht so schnell oder nur halbherzig taten. Aber auch die Taliban meldeten sich zu Wort und verurteilten den Anschlag. „Eine koordinierte, klare und entschlossene Haltung gegen den Terror sei notwendig, schrieb der Sprecher des Taliban-Außenministeriums, Abdul Kahar Balchi, auf X. Der Islamische Staat ist mit einem regionalen Ableger auch im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet aktiv und steht im Konflikt mit den islamistischen Taliban, die bei ihrer erneuten Machtübernahme vor zweieinhalb Jahren Sicherheit versprochen hatten.


Selbst die Hamas sprach ihr Beileid aus: „Wir verurteilen den Terroranschlag in Russland auf das Schärfste. Wir sprechen der Staatsführung, dem russischen Volk und den Familien der Terroropfer unser aufrichtiges Beileid aus. Wir wünschen den Verletzten baldige Genesung und sprechen Russland unser tiefstes Mitgefühl aus.“ Ebenso die Huthis: „Wir verurteilen den Terroranschlag auf das Einkaufszentrum in der russischen Hauptstadt“. Die Hamas atmet, lebt und fantasiert nur Terror und jetzt verurteilen sie den islamistischen Terroranschlag ihrer religiösen Terrorkollegen, die ebenfalls Sunniten sind.

Solange die christlichen Regierungen im Westen nicht begreifen, dass der islamistische Terror eine reale Gefahr für uns alle ist, wird sich nichts ändern. Religion und Glaube waren und werden immer Katalysatoren für Kriege sein, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Wir werden sehen, wie Russland reagiert und wie die UNO und ihr Sicherheitsrat den islamistischen Terror in Russland verurteilen. Wie werden die pro-palästinensischen Demonstranten in Europa reagieren, wenn Russland den islamistischen Terror bekämpft? Das wird sich zeigen. Und hier betone ich immer wieder, dass die Palästinenser den genialsten Feind haben: Israel. Zum einen, weil Israel noch nie ein Liebling unter den Völkern war, zum anderen, weil Israel ein Volk ist, das mehr als alle anderen Rücksicht auf seine Feinde nimmt. Es bleibt abzuwarten, was die Russen tun werden oder wie sie diese Situation für sich nutzen werden und wie das Attentat in Moskau das Massaker vom 7. Oktober in Israel in ein anderes Licht rücken wird. Ich habe da so meine Gedanken, aber die werde ich für mich behalten.

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Islamisten töten Juden und Christen”

  1. j-glaesser sagt:

    (Solange die christlichen Regierungen im Westen nicht begreifen …)
    Bis zum 1. April sind es noch acht Tage.

  2. marie.luise.notar sagt:

    Danke für solche Informationen

  3. marie.luise.notar sagt:

    HEUTE MONTAG 25.3. hat auch der ORF diesbezügliche INfos…Israel Heute ist offensichtlich schneller gewesen….Danke für eure gute Arbeit.

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