Palästinensische Terroristen töteten vorgestern einen jüdischen Großvater (Yitzchak Zeiger) und einen jüdischen Gymnasiasten (Uria Hartum) bei einer Schussattacke in Eli in Zentral-Samaria.
Sie können sich vorstellen, dass, wenn die Rollen vertauscht wären, wenn jüdische Bewaffnete einen palästinensischen Großvater und einen palästinensischen Teenager getötet hätten, die Geschichte weltweit viel mehr Aufmerksamkeit erhalten würde.
Die großen Zeitungen im Westen würden tagelang mit Schlagzeilen über das falsche Phänomen der „jüdischen Siedlergewalt“ aufwarten, während die Nachrichtensender im Kabelfernsehen bis zum Erbrechen jeden Palästinenser interviewen würden, den sie finden könnten, um die Israelis zu beschimpfen.
Aber die Opfer waren Juden, und die Mörder waren Palästinenser, sodass es keine Forderungen nach Ermittlungen oder Sondersitzungen des Weißen Hauses oder Dringlichkeitssitzungen des UN-Sicherheitsrates gab.
Das zeigt wieder einmal, dass es nicht wirklich darum geht, die Palästinenser oder irgendeine andere „unterdrückte“ Volksgruppe zu unterstützen, von denen es viele auf der Welt gibt, die nicht einen Bruchteil der Aufmerksamkeit erhalten, die den Palästinensern zuteil wird.
Was ist mit den Hunderttausenden, die in Syrien, im Jemen, im Sudan, in Nigeria und an einem Dutzend anderer Orte in Afrika und Asien unterdrückt werden, hungern und von Gewalt bedroht sind? Was ist mit den Zehntausenden, die jedes Jahr in den Drogenkriegen in Mittel- und Südamerika getötet werden?
Wir hören sehr wenig, wenn überhaupt etwas darüber. Wenn alle westlichen Politiker und Redakteure und Heerscharen von Kriegern der sozialen Gerechtigkeit wirklich von echter Sorge um menschliches Leid beseelt wären, würden sie mindestens genauso viel Lärm um die Todesopfer in Armenien und Aserbaidschan, die Leichenberge in Myanmar oder die Hunderttausende von Opfern in den internen Konflikten in Äthiopien machen.
Aber sie tun es nicht. Ob sie es zugeben oder nicht, ob sie es wissen oder nicht, sie sind vom Hass auf das jüdische Volk getrieben.
Der Antisemitismus ist nicht tot. Er trägt nur eine neue Maske.




