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MitgliederHesekiels Tempel – metaphorisch oder real? (Teil 4)

Viele Gläubige erwarten die baldige Wiederkunft des Gottessohnes und damit die Errichtung des vom Propheten Hesekiel beschriebenen Tempels.

Tempel
Wenn wir die biblische Prophezeiung richtig deuten, werden auf dem Tempelberg nicht mehr lange muslimische Moscheen stehen. Foto von Flash90

So wie sich die alten Prophezeiungen des Propheten Hesekiel über die buchstäbliche Wiedergeburt Israels in dem Abraham, Isaak und Jakob versprochenen Land derzeit erfüllen, so werden auch seine Prophezeiungen über einen künftigen Tempel in Jerusalem eines Tages Wirklichkeit werden. Heute kann niemand mehr die moderne nationale, politische und militärische Wiederherstellung Israels ignorieren. Seit dem späten 19. Jahrhundert werden die verstreuten „dürren Gebeine“ des Judentums, wie Hesekiel es ausdrückte, physisch in ihrer angestammten Heimat wiederhergestellt:

„Dann werdet ihr, mein Volk, erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch daraus hervorhole … dann sagt zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will das Volk Israel aus den Völkern holen, unter die es gezogen ist, und will es von überall her sammeln und in sein Land bringen.“ (Hesekiel 37:13, 21)

In seinen Prophezeiungen bezieht sich Hesekiel auf reale und greifbare Gegebenheiten, nicht auf abstrakte Allegorien. Historisch gesehen kommt zuerst die territoriale Wiederherstellung Israels mit Jerusalem als Hauptstadt, und dann kommt der erwartete tausendjährige Tempel.

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Patrick Callahan

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