US-Verteidigungsminister Lloyd Austin und der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant trafen sich am 15. Juni in Brüssel, um „Möglichkeiten zur Ausweitung der militärischen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung regionaler Bedrohungen zu erörtern“, heißt es in einer Mitteilung des US-Verteidigungsministeriums.
Die beiden Politiker erörterten „wichtige Entwicklungen in der bilateralen Verteidigungspartnerschaft zwischen den USA und Israel, die US-Sicherheitshilfe für Israel und die Bemühungen um eine verstärkte Partnerschaft und Interoperabilität“, so Brigadegeneral Pat Ryder, ein Sprecher des Pentagon.
Gallant und Austin vereinbarten, weiterhin zusammenzuarbeiten, um „das breite Spektrum der vom Iran ausgehenden Bedrohungen, einschließlich seines Atomprogramms, destabilisierender regionaler Aktivitäten und der Verbreitung unbemannter Luftfahrtsysteme und anderer tödlicher Mittel im gesamten Nahen Osten und in Russland“ zu bekämpfen, heißt es in der Mitteilung.
Austin „lobte die fortgesetzte Integration Israels in den Verantwortungsbereich des US-Zentralkommandos und brachte die Absicht des Ministeriums zum Ausdruck, die regionale Sicherheitsarchitektur zu stärken und die multilaterale Zusammenarbeit mit regionalen Partnern zu fördern“, heißt es in der Mitteilung. (Dana Stroul, die Top-Nahost-Politikerin des Pentagon, erklärte kürzlich gegenüber JNS, es sei eine „brillante“ Entscheidung der Trump-Administration gewesen, Israel dem CENTCOM zu unterstellen.)
Austin und Gallant sprachen auch über die russische Aggression in der Ukraine, wobei Austin feststellte, eine militärische Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Iran hätte „zutiefst negative“ Folgen für die Ukraine und den Nahen Osten. Sowohl die Ukraine als auch andere Länder in der Region „werden mit unbemannten iranischen Luftfahrtsystemen angegriffen“, heißt es in dem Bericht.
Der US-Politiker äußerte sich auch „besorgt über die sich verschlechternde Sicherheitslage im Westjordanland“, rief zur Deeskalation auf und betonte die Unterstützung der USA für eine Zwei-Staaten-Lösung. „Beide Führer vereinbarten, in engem Kontakt zu bleiben“, so das Pentagon weiter.





Wenn Lob von der Biden-Administration für Trump kommt, dann muss schon fast angenommen werden, dass Trump ein Fehler unterlaufen ist. So wie Biden mit Israel umgeht – kalte Schulter gegenüber Netanjahu, Untätigkeit in der iranische Atomfrage – ist jedenfalls keine Unterstützung für Israel von dieser Seite zu erkennen.